Eltern-Premiere im Dschelada Gehege – zweifacher Nachwuchs

Damenwahl heißt es üblicherweise bei den Dscheladas, eine Affenart, die ursprünglich im äthiopischen Hochland wohnt

Erst im Juni 2016 ist der Vater aus dem Stuttgarter Zoo Wilhelma in die Oststeiermark übersiedelt und wurde gemeinsam mit seinem Bruder in die bestehende Herbersteiner Gruppe eingegliedert“, erklärt der Zoologische Leiter, FTA Dr. Reinhard Pichler und ergänzt: „Unsere Dschelada Familie besteht nun aus 3 Männchen, 6 Weibchen und den beiden Jungtieren. Weiterer Nachwuchs ist nicht ausgeschlossen.“ 
Dr. Reinhard Pichler

Stubenberg (OTS) - Die Weibchen Makini und Yuna bewiesen bei ihrer Wahl ein gutes Händchen, haben doch beide vor Kurzem jeweils ein Baby auf die Welt gebracht.

Vater beider Jungtiere ist der 8-jährige Paibi. Für alle drei Tiere ist die Elternschaft eine Premiere. „Erst im Juni 2016 ist der Vater aus dem Stuttgarter Zoo Wilhelma in die Oststeiermark übersiedelt und wurde gemeinsam mit seinem Bruder in die bestehende Herbersteiner Gruppe eingegliedert“, erklärt der Zoologische Leiter, FTA Dr. Reinhard Pichler und ergänzt: „Unsere Dschelada Familie besteht nun aus 3 Männchen, 6 Weibchen und den beiden Jungtieren. Weiterer Nachwuchs ist nicht ausgeschlossen.“ 

Dscheladas gehören zur Pavianverwandtschaft, leben im Harem und zeichnen sich durch ein vielschichtiges Gruppenleben aus. Das Weibchen sucht sich ihren Partner nicht nur nach körperlich attraktiven Merkmalen, wie einer schönen Mähne oder leuchtend roter Brust aus, sondern auch aufgrund sozialer Qualitäten. Während Männchen um ca. 1/3 größer sind als ihre weiblichen Artgenossen und sich durch einen langen Mähnenmantel und eine rote Brust auszeichnen, zeigen die Weibchen ihre fruchtbaren Tage mittels gut durchbluteter sichtbarer roter Brust. Dies dient als Signal für die Männchen. 

Eine weitere Besonderheit ist die Kommunikation untereinander. Im Vergleich zu anderen Affen verständigen sich die Tiere über verschiedene Lautäußerungen, die teilweise von Menschen hervorgebrachten Lauten verblüffend ähnlich sind, sodass sogar von einer eigenen „Dschelada-Sprache“ gesprochen wird.

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