Sharing Economy in Wien: Spiel auf Zeit

Während sich Wien bei Ortstaxen-Verhandlungen Zeit lässt, wittert mit Booking der nächste Konzern das große Geld in der Kurzzeitmietung von Wiener Wohnraum.

Wien (OTS) - Seit Monaten sollen Sharing Economy-Plattformen der Stadt bekanntgeben, wer an der Kurzzeitvermietung von Wiener Wohnungen verdient. Stattdessen wird genauso lang darüber verhandelt. „Ich bezweifle nicht, dass in Wien alle gleich sind. Ich frage mich aber, ob manche gleicher sind“, wundert sich die Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung, Michaela Reitterer. Die Stadt zeige bei Verhandlungen mit den Konzernen über die Abgabenschulden Dritter bemerkenswerte Geduld: „Die einen werden mit Samthandschuhen angefasst, während man bei anderen mit Strafen bekanntlich sehr schnell ist.“ Dass Novellen Platz für Verhandlungen lassen, eröffne neue Perspektiven: „Können auch Wiener über Zahlungsverpflichtungen verhandeln – und wenn ja, wie lange?“  

Die einen profitieren, die anderen zahlen drauf

Reitterer bezweifelt, dass die Stadt die Zeit hat, die sie sich nimmt: Die neue Regierung solle rasch handeln. Nachdem jetzt auch Marktführer Booking Wiener Wohnungen an Touristen vermietet, könnte sich die Lage am Wiener Wohnungsmarkt noch deutlich verschärfen: „Dann werden die einen mit der Zweckentfremdung alter Wohnungen reich und die anderen müssen mit ihren Steuern neue finanzieren. Das sollte nicht sein“, fordert Reitterer rasch eine konsequente Handhabe. 

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