Sharing Economy: Liebkind des VKI?

Operieren milliardenschwere Plattformen über peer-to-peer-Plattformen, drücken Konsumentenschützer beide Augen zu.

Wien (OTS) - Der Verein für Konsumenteninformation ist für seine kritische Sicht angebotener Dienstleistungen und Produkte bekannt. Wer auf seiner Website jedoch Untersuchungen zu den Angeboten der Sharing Economy-Konzerne sucht, findet lediglich Hinweise auf nicht bezahlte Ortstaxen und Tipps für Vermieter. „Hinweise auf gravierende Leistungsunterschiede im Sicherheitsbereich finden sich da nicht“, wundert sich Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), über die sonst so strengen Urteile des VKI. 65.000 Wiener Hotelbetten stehen inzwischen 25.000 auf den Plattformen der Sharing Economy gegenüber. 

ÖHV an VKI: Angebote von KMU nicht strenger messen als die von Konzernen

Der VKI sieht sich laut eigener Website als objektiv in der Bewertung, kompetent in der Aussage und in Konsumentenfragen auf Seiten des Konsumenten: „Für Dienstleistungen, die weltweit agierende Konzerne unter dem Deckmantel der Sharing Economy anbieten, gilt das offenbar nur eingeschränkt“, wundert sich Reitterer. Obwohl viele Unterkünfte nicht einmal Mindeststandards einhalten, wird da nichts überprüft: „Da der VKI durch Pflichtmitgliedsbeiträge und Steuern finanziert wird, sollte er das gesamte Sortiment prüfen“, fordert die Arbeitgebersprecherin.  

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