Overtourism: Sharing Economy als Turbo?

Um den unkontrollierten Wohnungsmissbrauch einzubremsen, wünscht sich die ÖHV ressortübergreifende Politik und ein Miteinander von Bund und Ländern bei der Registrierungspflicht.

Wien (OTS) - Ob Amsterdam und Barcelona, die Balearen oder Dubrovnik: Wo sich die Sharing Economy unkontrolliert ausbreitet, ist ein Aufschrei aus der Bevölkerung logische Folge. Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung, zeigt dafür Verständnis: „Unkontrollierter Wildwuchs tut nie gut. Was zu viel ist, ist zu viel“, verweist Reitterer auf Grundstückspreise und Mieten, die in die Höhe schießen, auf Engpässe bei Grundstücken und Wohnungen. Wien müsse rechtzeitig reagieren, das novellierte Tourismusförderungsgesetz rasch anwenden:

Konsequente Politik über Ressortgrenzen hinweg

Mit seiner Tourismusstrategie habe Wien die Weichen auf Qualität statt Quantität gestellt: Nicht mehr Nächtigungen sind das Ziel, sondern Umsätze. Ohne Konsequenz könnte das wirkungslos bleiben, befürchtet Reitterer und verweist auf die für Herbst angekündigte Novelle der Bauordnung: „Die werden wir uns sehr genau ansehen“, hält Reitterer eine Registrierungspflicht und eine abgestimmte Vorgangsweise zwischen Bund und Ländern für unverzichtbar.

Mehr zum Thema Sharing Economy finden Sie unter: www.oehv.at/sharingeconomy

Weitere Pressemeldungen und Bildmaterial unter www.oehv.at/presse

Rückfragen & Kontakt:

Martin Stanits
Leiter Public Affairs
T: +43 664 516 08 31
martin.stanits@oehv.at
www.oehv.at

TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT | T150002