Wiener Städtische: Reiserückholung kostet schnell so viel wie ein Eigenheim

Endlich Urlaub – doch zahlreiche Österreicher müssen ihr Urlaubsdomizil gegen ein Krankenzimmer tauschen. Rückholtransporte stehen dann auf der Tagesordnung.

Wien (OTS) -Pro Jahr organisieren wir für rund 140 Kundinnen und Kunden einen Rückholtransport aus dem Urlaub – auf dem Land – ebenso wie auf dem Luftweg. Dabei gilt: Je weiter der Weg nach Hause, desto teurer ist der Transport. Unsere Erfahrung zeigt, dass Rückholungen mit dem Ambulanzjet meist derartig hohe Kosten verursachen, dass es für die Durschnittsösterreicherin bzw. den Durschnittsösterreicher schwer leistbar wäre, diese aus der eigenen Tasche zu bezahlen“, erklärt Vorstandsdirektorin Doris Wendler. „Der teuerste Transport, den wir seit 2009 verzeichnet haben, kostete 285.000 Euro“, zeigt Wendler anhand der analysierten Daten der Wiener Städtischen aus den Jahren 2009 bis 2017 auf und betont weiter: „Eine Rückholung kann aber noch teurer werden – die Kosten, die dabei entstehen können, sind nach oben unbegrenzt.“ Daher empfiehlt es sich, im Zuge der Urlaubsplanung auch an weniger erfreuliche Eventualitäten, wie Krankheit oder Unfall, zu denken und eine dementsprechende Vorsorge auf die To-do-Liste vor Reiseantritt zu setzen.

Von Tahiti bis Laos

Von Tahiti, Singapur und Neuseeland über Nepal und Costa Rica bis nach Thailand oder Laos: Die Urlaubsziele der Österreicher sind oft weit entfernt, das spiegelt sich auch im Ranking der teuersten Rückholungen wider. Und: Treffen kann es jeden. So ist der Fall der teuersten Rückholung, an dem die Wiener Städtische in den vergangenen neun Jahren beteiligt war, an und für sich unspektakulär: Eine gesunde Frau reist nach Tahiti und erkrankt an einer viralen Lungenentzündung. Nach 17 Tagen in stationärer Behandlung war sie transportfähig und trat im Ambulanzjet die Heimreise an. Zu den horrenden Kosten von 285.000 Euro für den Heimtransport reihte sich auch die Rechnung für die stationäre Behandlung am Urlaubsort. Zum Glück verfügte sie über eine umfassende Auslandsreise-Krankenversicherung, sodass die Kosten zur Gänze gedeckt waren.

Rückholung aus dem Urlaub: Die Orte, die Gründe, die Kosten

Die häufigsten Orte, aus denen die Wiener Städtische ihre Kunden nach Hause holt, decken sich mit den liebsten Reisezielen der Österreicher: Bei Fernreisen sind dies vor allem Südost-Asien, Süd- und Nordamerika, bei näheren Destinationen stehen Mittelmeeranrainerstaaten ganz oben auf der Liste. Hier kann die Rückholung meist kostengünstiger am Landweg durchgeführt werden, durchschnittlich fallen hierfür knapp 1.000 Euro an. Die Gründe der Rückholung – Unfall oder Krankheit – halten sich die Waage: Sowohl Auto- als auch Sportunfälle wie auch plötzliche Erkrankungen, wie das Denguefieber, führen dazu, dass ein Rückholtransport in Anspruch genommen werden muss. Betrachtet man die Daten der Wiener Städtischen seit dem Jahr 2009 zeigt sich ganz klar: Die Kosten für die Rückholung steigen. Waren im Jahr 2009 durchschnittlich rund 10.000 Euro für einen Heimtransport mit dem Ambulanzjet zu zahlen, waren es im Jahr 2017 im Schnitt bereits mehr als 31.000 Euro.  

Online versichern – sorgenfrei verreisen

Die Wiener Städtische bietet in der Reiseversicherung individuelle Lösungen, wobei die Auslandsreise-Krankenversicherung mit SOS-Rückholservice bei jeder Reise als Basisdeckung zu empfehlen ist. Sie kommt für Spitalsaufenthalte, ambulante Behandlungen und vieles mehr im Urlaubsland auf, denn auch Behandlungen im Ausland können finanziell schnell belastend sein. Und das Beste: Via online-Abschluss kann man auch noch in der letzten Minute vorsorgen. Einzige Bedingung ist, dass man sich noch auf österreichischem Boden befindet. Damit das auch noch am Flughafen schnell und problemlos klappt, steht auf der Website der Wiener Städtischen der ‚ServiceBot‘, ein digitaler Assistent, hilfreich zur Seite: Er bietet einen Überblick über die Reiseproduktpalette und unterstützt gleichzeitig bei der Auswahl sowie beim Onlineabschluss – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

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