Schneefall über Nacht: Der Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun wurde zum Swim-Run Bewerb

Aufgrund der gefährlichen Straßenverhältnisse durch Schneefall am Filzensattel wurde bei der siebten Auflage des Ironman 70.3 am 26. August, entschieden, die Radstrecke auszulassen.

Zell am See-Kaprun (OTS) -

Weiss und Giglmayr konnten heimischen Doppelsieg holen

Der Zeller See war beim heutigen Ironman noch der wärmste Ort für die 2.200 Athleten. Der Wetterumschwung am Wochenende bewirkte Schneefall bis auf 1.200m. Aufgrund der tiefen Temperaturen von 2 Grad am Filzensattel, dem höchsten Punkt der 90km Radstrecke, entschieden die Veranstalter das erste Mal in der Geschichte der Austragung in Zell am See-Kaprun gemeinsam mit dem Offiziellen, den Bewerb als "Swim-Run" Bewerb auszutragen.

Um 13 Uhr warfen sich die Teilnehmer in den Zeller See und verwandelten diesen in stürmisches Gewässer. Nach 23:18 Minuten entstieg Florian Angert aus Deutschland als Erster dem Zeller See. An seinen Fersen Manuel Küng aus der Schweiz und David Hanko mit nur zwei Sekunden Rückstand. Bester Österreicher nach dem Schwimmen war der Salzburger Andreas Giglmayr mit 51 Sekunden Rückstand

Tausende Zuseher säumten danach die Laufstrecke entlang der Seeufer Promenade. Nach 15 von 21 Laufkilometer übernahm Michael Weiss von Andreas Giglmayr die Führung und gab diese auf den verbleibenden sechs Kilometer nicht mehr ab. Hinter Weiss kam Andreas Giglmayr auf Rang zwei über die Ziellinie und komplementierte den heimischen Doppelsieg. Rang drei ging an den Ungarn Laszlo Tarnai. Als erster Athlet gewann Michael Weiss in einem Jahr die drei Österreichischen Bewerbe IRONMAN 70.3 St. Pölten, IRONMAN Austria-Kärnten und IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun.

Nach dem Schwimmen lag Beatrice Weiss in Führung. Die junge Kärntnerin führte das Feld auch auf der Laufstrecke einige Kilometer an, ehe Laura Philipp die Führung übernahm und diese bis ins Ziel nicht mehr abgab. Rang zwei holte sich die zweifache Olympiateilnehmerin Barbara Riveros vor der Belgieren Alexandra Tondeur. Beste Österreicherin wurde Eva Wutti auf Rang 4.

„Das Triathlon Wochenende der Superlative in unserer Region mit dem IRON GIRL Run, der Ö3 Disco sowie dem IRONKIDS Bewerb, feierte heute mit dem IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun einem traumhaften Höhepunkt, der das Wetter überstrahlte. Ein Teilnehmerfeld von über 2.200 trotz dieses eher winterlichen Wetters unterstreicht die Klasse Veranstaltung“, resümiert die Tourismusdirektorin Mag. Renate Ecker. Ecker ergänzt: ,,Das zeigt wieder einmal den hohen Stellenwert dieser Veranstaltung und das Zell am See-Kaprun mit seinen Nachbargemeinden zu den wichtigsten internationalen Triathlon-Regionen gehört. Und außerdem sind wir dieses Jahr besonders stolz, der am schnellsten ausverkaufte Ironman 70.3 in Europa zu sein. Wir erwarten eine Wertschöpfung in der Höhe von etwa 4,5 Millionen Euro. Ein ganz besonderer Dank gilt den über 2.000 freiwilligen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre“

Sportlandesrat Stefan Schnöll zeigte sich ebenso beeindruckt von der Leistung der Athleten und Helfer: "Als Hobbytriathlet und Sportlandesrat freut es mich, dass heute bereits zum 7. Mal der IRONMAN 70.3 in der Region Zell am See-Kaprun stattgefunden hat. Diese Veranstaltung ist für das Sportland Salzburg eine tolle Bereicherung und begeistert viele Menschen aus der Region, als auch zahlreiche Touristen. Ich möchte mich bei den Veranstaltern und den vielen freiwilligen Helfern sehr herzlich für die hervorragende Abwicklung dieses Events bedanken und gratuliere den Athletinnen und Athleten zu den erbrachten Spitzenleistungen trotz des Wetters!"

ERGEBNISSE des 7. IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun

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Zell am See Kaprun Tourismus
Johanna Klammer
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