ÖHV hinterfragt Plädoyer von IHS und WIFO für Belastung ausgewählter Wirtschaftszweige

Die Rücknahme der Erhöhung war richtig, die ÖHV sieht im Gleichklang mit der Politik noch mehr Entlastungspotenzial.

Wien (OTS) - Fragwürdig sind für Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung, die Aussagen von Dr. Benjamin Bittschi, Finanzwissenschaftler am Institut für Höhere Studien (IHS) und Dr. Margit Schratzenstaller, stellvertretende Leiterin des Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO), im Kurier vom 31. August: Beide kritisieren die Rücknahme der Umsatzsteuererhöhung durch die Bundesregierung, es fehle ein Gesamtkonzept. Gratzer kann das nicht nachvollziehen: „Das Problem war nicht die Rücknahme, sondern die Erhöhung. Da wurden einzelne Branchen herausgegriffen und ihr Angebot für die Konsumenten verteuert. Da hätten IHS und WIFO ein Gesamtkonzept einfordern sollen.“ Aus Sicht der belasteten Arbeitgeber, aber auch der Gäste, schmerzt jeder Tag mit noch höheren Belastungen im Hochsteuerland Österreich.  

Wirtschaftsforscher verwechseln Rücknahme der Erhöhung mit Senkung

Die entschlossene Rücknahme durch die Bundesregierung sei absolut richtig, wünschenswert wären weitere Schritte zur Entlastung: „Fehler gehören rasch repariert. Das gilt für die unsägliche Verlängerung der Abschreibungszeiträume genauso wie für die Auflösungsabgabe oder die Flugabgabe“, so Gratzer. Ganz anders wäre die Reaktion auf die Rücknahme von IHS und WIFO wohl ausgefallen, hätte die Vorgängerregierung die Steuern für Wirtschaftsforschungsinstitute erhöht. Schon dass beide Institute von einer Senkung anstatt von der Rücknahme einer Erhöhung reden, sei auffällig und zu hinterfragen, so Gratzer. 

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