Joboffensive der Bundesregierung: Licht am Ende des Tunnels

Unbedingtes Ja zur Regionalisierung der Mangelberufsliste und Wunsch nach Neustart für Rot-Weiß-Rot-Karte

Wien (OTS) - „Auf dem touristischen Arbeitsmarkt ist in den vergangenen Jahren viel falsch gemacht worden. Jetzt sehen wir Licht am Ende des Tunnels“, erklärt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) zur Job-Offensive der Bundesregierung. Entgegen anderslautender Aussagen der vergangenen Tage ist gerade der Tourismus als dynamisch wachsende Dienstleistungsbranche mit 9.212 gemeldeten offenen Stellen im August – um 800 mehr als in der Industrie – einer der Jobmotoren im Land. „Die Regionalisierung der Mangelberufsliste ist da ein absolut richtiger Schritt. Denn wenn wir es Arbeitslosen aus Wien nicht zumuten können, im Westen zu arbeiten, brauchen wir Kandidaten aus anderen Ländern“, stellt Reitterer klar, für die die Schließung von Betrieben oder Betriebsteilen keine Alternative ist: „Das kostet noch mehr Arbeitsplätze. Dafür kann niemand sein.“ Das immer wieder bemühte Argument der niedrigen Bezahlung werde trotz Wiederholung nicht wahrer: „Die Löhne richten sich, so wie in jeder anderen Branche, nach der Qualifikation. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Branchen finden bei uns auch Hilfskräfte eine Beschäftigung. Das lassen wir uns nicht zum Vorwurf machen.“

Totgeburt Rot-Weiß-Rot-Karte

Reitterer begrüßt auch eine Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte, die sich aber nicht auf die Abwicklung beschränken dürfe: „Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Die Rot-Weiß-Rot-Karte ist in der jetzigen Form eine Totgeburt, die muss ganz neu gedacht werden. Und dabei sind die Branchen zu berücksichtigen, die regelmäßig viele offene Stellen ausschreiben, die das AMS nicht besetzen kann.“ Begleitend dazu soll auf Maßnahmen wie Mobilitätsprämien, Umzugshilfen und den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen gesetzt werden: „Alles, was den Einstieg oder Wiedereinstieg ins Erwerbsleben erleichtert, sollte umgesetzt werden. Dagegen kann wohl niemand etwas haben.“ Wo es offene Stellen gibt, erfährt man beim AMS oder in den Betrieben selbst, etwa beim Tag der offenen Hoteltür am 12. Oktober: Da laden 170 Arbeitgeber aus Österreichs Top-Hotellerie alle Interessierten zum Blick hinter die Kulissen ein!

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