Welttourismustag zu Digitalisierung: Ohne Update droht Absturz

eCommerce, Online-Bewertungen und Sharing Economy sind durch Tourismus groß geworden. Politisch herrscht Nachholbedarf.

Wien (OTS) - „Wenn es neben der Digitalisierung einen zweiten Megatrend in der Weltwirtschaft gibt, dann ist es der globale Boom im Tourismus. Aber da entstehen garantiert neue Arbeitsplätze“, erklärt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), zum Welttourismustag am 27. September unter dem Motto Digitalisierung. Und die Megatrends verstärken sich gegenseitig, hält die Branchenkennerin fest: „eCommerce, Online-Bewertungen und Sharing Economy haben erst durch das Reisen den Weg in unsere Wohnzimmer gefunden“, so Reitterer. 

Richtige Schritte rasch umsetzen

Und damals wie heute ist die Privatwirtschaft schneller als die Politik: „Der Gesetzgeber kann nur reagieren, aber das darf nicht so lange dauern“, wünscht sie sich mehr Tempo bei der Umsetzung: Seit 10 Jahren sieht die Politik zu, wie die Sharing Economy Wertschöpfung und Wohnraum, Steuern und Arbeitsplätze im großen Stil abzieht. Dann wurde vor einem Jahr die Digitalisierungsstrategie für den Tourismus präsentiert, umgesetzt bis heute noch nichts. Dabei sind einige der 22 genannten Maßnahmen sehr zu begrüßen, etwa wenn Hotels gegenüber Plattformen gestärkt oder die Lehre und Mitarbeiter e-fit werden sollen: „Die Zeit drängt.“

Netzwerke statt Hierarchie: bei der Umsetzung auf die richtigen Partner setzen

Als erstes Prinzip der Digitalisierung nennt das vom damaligen Wirtschaftsminister und jetzigen WKÖ-Präsidenten Dr. Harald Mahrer herausgegebene Strategiepapier „Netzwerke statt Hierarchie“: „Das gilt hoffentlich auch für die Umsetzung der Strategie“, wünscht sich Reitterer Praxisnähe und zukunftsgerichtete Lösungen.

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