Touristiker-Gipfel fand in Seefeld statt

Arbeiten im Tourismus als Generalthema bei den Seefelder Tourismusgesprächen 2018

Seefeld (OTS) - Am Donnerstag, den 27. September, fanden im ausverkauften Olympia Sport,- und Kongresszentrum die bereits 3. Seefelder Tourismusgespräche statt. Das diesjährige Thema der Konferenz brannte den über 200 Teilnehmern aus der Alpenregion förmlich unter den Nägeln: „Wie wird Arbeit im Tourismus wieder attraktiv?“ 

Das Image des Tourismus als Jobmotor und Arbeitgeber hat in den letzten Jahren stark gelitten. Scheinbar lange Arbeitszeiten und unterdurchschnittliche Bezahlung sind nur zwei Vorurteile, die Hoteliers die Suche nach qualifizierten und motivierten Mitarbeitern erschweren.  

Die dritten Seefelder Tourismusgespräche beschäftigten sich mit der Frage, wie der Tourismus aus diesem Imagetief wieder herausfinden kann und Mitarbeiter wieder für Berufe im Gastgewerbe begeistert werden können.  

Auch für Gastgeber, Direktor Mag. Horst Mayr (RB Seefeld), ist völlig klar: „Für die positive Entwicklung unserer Region spielt der Tourismus eine entscheidende Rolle. Deshalb möchten wir mit den Seefelder Tourismusgesprächen einen positiven Beitrag zur Entwicklung dieser Branche  leisten.“ 

Die hochkarätigen Keynote-Speaker Robert Nussbaumer und Sebastian Purps-Pardigol sind ausgewiesene Experten in Mitarbeiterführung und -motivation.  

Im Anschluss an die inspirierenden Impulsvorträge erörterte eine ebenso hochklassig besetzte Runde aus Experten und Praktikern in einer Podiumsdiskussion die Frage nach dem Mitarbeiter und Arbeitgeber der Zukunft mit dem höchst interessierten Publikum. Es diskutierten sowohl erfahrene Hoteliers wie Fritz Kaltschmid, Ernst Wyrsch und Mario Gerber, als auch mit der Branche vertraute Strategen und Querdenker wie Andreas Kapferer (Deloitte Tourismusbarometer), Werner Taurer (Kohl & Partner) und Business-Coach Doris Palz. Einen Kontrapunkt setzte Branchen-Kenner wie Florian Gasser (Die Zeit), der sich sehr kritisch mit der Branche auseinandersetzt und für verbale Schlagabtäusche vor allem mit Gerber sorgte.  

Mario Gerber: „Wir geben mittlerweile die Hälfte unserer Marketingbudgets für Mitarbeitersuche aus. Das kann es nicht sein. Die Rahmenbedingungen sind in vielen Hotels inzwischen top für die Mitarbeiter.“ Gerber, der nicht nur selbst Hotelier, sondern auch Branchenvertreter in der Wirtschaftskammer ist, erklärte, dass auch die Politik bereits an dem Thema arbeite. Es werde mit verschiedenen Maßnahmen wie aktuell der Regionalisierung der Mangelberufsliste gegengesteuert.  

Sowohl die Pause als auch das abschließende Get-together wurde von den Touristikern für angeregte weiterführende Diskussionen und geselliges Networking genutzt. 

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