Hörl: Alpenverein nützt Skigebietsprogramm für bekannte Uralt-Propaganda!

Seilbahnbranche und Tourismus haben schon längst Zeichen der Zeit erkannt und setzen massiv auf verantwortungsvolles Wirtschaften im Sinne der eigenen natürlichen Umgebung

Innsbruck (OTS) - Deutliche Worte findet Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl für die Kritik des österreichischen und deutschen Alpenvereins am Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramm (TSSP). „Die Herren Präsidenten, angeleitet von ihren angestellten Scharfmachern, haben wieder in die Mottenkiste des Umweltaktivismus gegriffen und wärmen längst abgehakte Themen immer und immer wieder auf“, so Hörl. Er verweist darauf, dass im Rahmen des TSSP auch weiterhin minimal invasive Verbindungen und Zusammenschlüsse möglich sein sollen.

„Eines kann ich versichern: Die Seilbahnbranche und der Tourismus haben schon längst die Zeichen der Zeit erkannt und setzen massiv auf verantwortungsvolles Wirtschaften im Sinne der eigenen natürlichen Umgebung. Ansonsten wäre die Branche nicht Weltmarktführer, denn die Konsumenten fordern diesen Kurs immer stärker und aktiver ein“, so Hörl. Daher fordert er die Verantwortlichen des Alpenvereins und „diejenigen, die augenscheinlich entvölkerte Alpen haben möchten“ dazu auf, ihren Blick zu heben und die Fakten zu erkennen. „Es ist ein Faktum, dass genau unser TSSP Tirol vor Neuerschließungen bewahrt. Ohne TSSP sind auch neue Skigebiete theoretisch möglich, weil dann nur noch das Naturschutzgesetz gilt. Und da steht nirgends, dass Neuerschließungen nicht möglich sind. Daher mein Appell an die Herrn Präsidenten: bitte mehr Realitätsbezug und zurück zur Wahrheit!“

Zugleich wirft Hörl dem Alpenverein vor, einmal mehr mit gespaltener Zunge zu sprechen und damit auch erneut an Glaubwürdigkeit einzubüßen. „Man muss sich nur vor Augen führen, wie viele Alpenvereinshütten aktiv damit Werbung betreiben, an ein Skigebiet angeschlossen bzw. über Seilbahnen erreichbar zu sein. Dasselbe gilt für die dauernde Mitgliederwerbung mit dem Argument, dass die Hubschrauberbergung mit dem Alpenvereinsmitgliedsbeitrag mitversichert wird. Es ist durchaus hinterfragenswert, wenn der Alpenverein gegen etwas wettert, was er in der Eigenwerbung prominent als Vorteil bezeichnet“, betont Hörl, der kritisiert, dass dem Alpenverein somit Stimmungsmache wichtiger sei als eine sachliche Diskussion. „Wir begrüßen es, wenn die Alpenvereine auch Marktforschung betreiben. Es ist allerdings anzuzweifeln, dass entsprechende Ergebnisse auch öffentlich werden. Denn wir wissen auf Basis einer großen Datengrundlage sehr genau, was unsere Gäste wollen und der Erfolg gibt uns recht. Am Ende zeigt allein die hohe Nachfrage nach Bergurlaub in Tirol, dass unser Produkt stimmt. Mit sanftem Tourismus leitet man hingegen den schnellen und unsanften Tod ganzer Tourismusregionen ein. Das sollten die Herren und Damen des Alpenvereins dann aber auch in dieser Klarheit formulieren und sich öffentlich dazu bekennen“, so Hörl.

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