Fiaker: Gefahr für Mensch und Tier

Neues VGT- Video zeigt: jedes Jahr schwerste Unfälle mit Fiakern

Angesichts des Risikos solcher Unfälle  ist es ein Wunder, dass die Fiaker nicht schon längst abgeschafft wurden.  Die Kutscher_innen argumentieren, dass die Pferde getötet werden, wenn das Fiaker-Verbot kommt. Aber das ist falsche Panikmache.  In Wahrheit  gefährdet jeder weitere Tag, an dem es so weiter geht wie bisher, Leben und Gesundheit von Tier und Mensch. Wie viele Unfälle müssen noch passieren, bis der Fiaker-Betrieb in der Inneren Stadt endlich verboten wird?
Fiaker-Campaginer Georg Prinz

Wien (OTS) - Ein neu veröffentlichtes Video des VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN zeigt auf, welchen Gefahren Pferde im regulären Fiaker-Betrieb ausgesetzt sind. Pferde sind extrem sensible Fluchttiere -  im stressigen Straßenverkehr scheuen die Pferde immer wieder, reißen mitunter aus und gefährden dabei sich selbst und Passant_innen. Auch Kutscher_innen und Fahrgäste sind unter den Verletzten. 29 Unfälle mit Fiakern hat der VGT bis 2002 zurück dokumentiert. Das sind 2 Unfälle pro Jahr! Und das sind nur die medial Bekannten - die Dunkelziffer liegt viel höher. Erst im Oktober verunglückte ein Fiaker am Schwarzenbergplatz schwer, das Pferd musste in Narkose gelegt werden, um es aus dem Fiakergeschirr "herausschneiden" zu können. 

Dass Tiere bei Fiaker-Unfällen schwer verletzt werden, ist keine Seltenheit. Einige Pferde trugen so starke Verletzungen davon, dass sie eingeschläfert werden mussten. Und auch Menschen kommen bei solchen Unglücken zu Schaden. So manche Kutschfahrt mit einem Fiaker wurde für Tourist_innen bereits zum Horrortrip.  

Die sensiblen Pferde sind von Natur aus nicht für den Einsatz in der Großstadt, auf Asphalt, geeignet. Auch nach Jahren als Fiakerpferd kann es passieren, dass ein lautes Hupen sie aus der Bahn wirft und sie durchgehen. Verschreckte davongaloppierende Tiere mit einer Kutsche im Schlepptau bringen sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer_innen in Lebensgefahr.     

Fiaker-Campaginer Georg Prinz dazu: "Angesichts des Risikos solcher Unfälle  ist es ein Wunder, dass die Fiaker nicht schon längst abgeschafft wurden.  Die Kutscher_innen argumentieren, dass die Pferde getötet werden, wenn das Fiaker-Verbot kommt. Aber das ist falsche Panikmache.  In Wahrheit  gefährdet jeder weitere Tag, an dem es so weiter geht wie bisher, Leben und Gesundheit von Tier und Mensch. Wie viele Unfälle müssen noch passieren, bis der Fiaker-Betrieb in der Inneren Stadt endlich verboten wird?"

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