GBV sieht dringenden Handlungsbedarf bei Kurzzeitvermietung von gemeinnützigen Wohnungen

Der Österreichische Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen (GBV) fordert eine Klarstellung zu gewerblichen Kurzzeitvermietung in gemeinnützigen Baulichkeiten.

Wien (OTS) - Die jüngsten Fälle von fragwürdigen, gewerblichen Kurzzeitvermietungen von gemeinnützigen Wohnungen in Wien und Linz, die nicht mehr im Eigentum von gemeinnützigen Bauvereinigungen stehen, haben gezeigt, dass es noch Schlupflöcher im Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz gibt. „Diese Schlupflöcher müssen geschlossen werden! Gemeinnützige Wohnungen sind dazu da, den Wohnbedarf der Bevölkerung zu decken. Und das muss so bleiben!“, stellt GBV-Obmann Karl Wurm dazu fest.

Der Österreichische Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen fordert daher Klarstellungen im Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz, dass einerseits gewerbliche Vermietungen über Plattformen wie etwa Airbnb nicht zulässig sind und andererseits für Mieter und Mieterinnen erkennbar ist, ob ein Haus dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz unterliegt. „Eine touristische Nutzung steht dem Prinzip des „Leistbaren Wohnens“ und dem gesetzlichen Auftrag zur Wohnversorgung diametral entgegen. Es kann nicht sein, dass Spekulanten gemeinnützige Wohnungen dem System entziehen und diese um ein Vielfaches weitervermieten“, so Wurm abschließend. Der Verband steht für Lösungsvorschläge zu dieser Frage gerne mit seiner Expertise zur Verfügung.

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Dr. Klaus Bichler
Öffentlichkeitsarbeit
Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen
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