Registrierungspflicht revolutioniert Sharing Economy: Österreich role model für Europa

Die Bundesregierung setzt mit der Registrierungspflicht aufs richtige Pferd, erklärt ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer.

Wien (OTS) - „Ein paar Klicks auf oesterreich.gv.at sind ein kleiner Schritt für jeden Host, aber ein gewaltiger Sprung im Miteinander zwischen Österreich und den Big Playern der Sharing Economy“, freut sich der Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), Dr. Markus Gratzer, dass Tourismusministerin Elisabeth Köstinger die Umsetzung des Plan T mit einem Big Bang beginnt: „Fast genau ein Jahr nach der Rücknahme der USt-Erhöhung setzt sie mit der Registrierungspflicht für die Sharing Economy zu einem weiteren, noch viel größeren Schritt an.“ Mit dem von der ÖHV ausgearbeiteten Gesetzesvorschlag könne Österreich zum Vorreiter in Europa werden. Selbst außerhalb Europas werde das so nur in Japan umgesetzt – dort aber reibungslos: „Gut gemacht, kann das Gesetz zur Basis für die Weiterentwicklung der gesamten Sharing Economy werden“, sieht Gratzer darin das Potenzial für eine echte, branchenübergreifende Zukunftslösung.

„Werdet erwachsen!“

Gleichzeitig streckt der ÖHV-Generalsekretär die Hand zur Sharing Economy aus: „Die meisten seriösen Plattformen, darunter mit Booking.com der Marktführer, haben mit der Registrierungspflicht kein Problem. Nach 10 Jahren wäre es auch für die Sharing Economy-Konzerne Zeit, sich an Regeln zu gewöhnen“, sieht Gratzer darin den nächsten Schritt für die Evolution der Disruption: „Letzten Endes sind sie nichts anderes als Buchungsplattformen und so potenziell wichtige Partner für eine dynamische Branche.“ Für eine tragfähige Partnerschaft, so Gratzer, brauche es aber Vertrauen: „Aber das entsteht nicht durch das Verschleiern von Identitäten, Nächtigungszahlen, Umsätzen. Das muss jetzt in die Köpfe.“

Für faire Hosts ändert sich gar nichts

Hart treffe die angekündigte Registrierungspflicht treffe nur jene, die sich hinter dem Scheinargument Datenschutz verstecken wollen, so Gratzer: „Holt sich die Regierung die Daten von den Hosts, ist sie nicht auf die Plattformen angewiesen und erspart sich jahrelange Prozesse“, verweist Gratzer auf einen zentralen Aspekt. Für faire Hosts ändere sich praktisch gar nichts: „Die klicken ein paar Mal auf oesterreich.gv.at. Für alle unter der 11.000 Euro-Einkommens- und der 30.000 Euro-USt-Grenze war es das auch schon“, hält Gratzer, für den eines klar ist, fest: „Geht es mit dem Plan T so engagiert weiter, mache ich mir um die Zukunft des österreichischen Tourismus keine Sorgen.“ Die ÖHV werde weiterhin Input liefern und auf die Umsetzung achten: „Das ist gut für den Tourismus und gut für ganz Österreich.“

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