Mandl: Zweite Chance für Tourismus-Projekt am Mölltaler Gletscher

Neue Impulse für die Oberkärntner Wirtschaft verlangen WK-Präsident Mandl und Bezirkschef Arztmann.

Klagenfurt (OTS) - Einen leidenschaftlichen Appell an alle Verantwortlichen richteten heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl (Otto Mandl GmbH) und der Obmann der Wirtschaftskammer Spittal, Siegfried Arztmann (asut computer- und rechenzentrum gmbh):
Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung in Oberkärnten sei es hoch an der Zeit, eine politische Neubewertung des Tourismusprojektes am Mölltaler Gletscher vorzunehmen. „Das engagierte Vorhaben mit Hoteldorf und Talabfahrt bringt Investitionen, Beschäftigung und nachhaltige Wertschöpfung in eine strukturschwache Region und verdient daher eine zweite Chance durch die Landespolitik.“

Wirtschaft begrüßt Schuschnig-Vorstoß
Mandl dankte Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig für seine Initiative, dieses wichtige Thema wieder auf die politische Agenda zu bringen. Die Wirtschaftskammer begrüße und unterstütze den Vorstoß und erkläre sich bereit, an einem Runden Tisch oder jeder anderen Maßnahme mitzuwirken, die das vor Jahren unter anderen politischen Umständen zum Stillstand gekommen Vorhaben wieder in Schwung bringe. Mutmaßungen, die Wirtschaft wolle sich über den Natur- und Umweltschutz hinwegsetzen, erteilte Mandl schon im Vorhinein eine klare Absage: „Ich bewundere schon mein ganzes Leben lang die unvergleichlichen Landschaften unseres schönen, natürlichen Lebensstandortes. Aber wenn wir unsere wirtschaftlichen Chancen nicht wahrnehmen, werden wir in absehbarer Zeit in Kärnten mehr Natur vorfinden, als uns lieb ist. Nehmen wir das Mölltal als mahnendes Beispiel: Wo sonst finden die Menschen Arbeit, wenn nicht im Umfeld des Tourismus? Wenn aber die Menschen abwandern, was bereits der Fall ist - wie sollen dann die Siedlungsräume und Infrastrukturen erhalten werden?“

Ermöglicher gesucht, nicht Verhinderer
Auch der Spittaler Unternehmer und Wirtschaftssprecher Arztmann mahnt: „Man darf – vor allem aus der Perspektive des Zentralraums -nicht so tun, als wäre der Lebensstandort Oberkärnten ein Reservat, wo man nur am Zaun stehen und hineinschauen darf. Hier geht es um unseren Lebensraum, um Abwanderung, Arbeitslosigkeit und Zukunftsaussichten. Wer dieses Tourismusvorhaben nur durch die grüne Brille betrachtet, hat offenbar wirtschaftlich den Ernst der Lage nicht verstanden. Ich ersuche alle Verantwortlichen dringend, sich als Ermöglicher zu beweisen und nicht als Verhinderer.“

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