FPÖ-Darmann: Fußball-Topteams kommen nicht mehr nach Kärnten

Eine Folge des Imageschadens durch „Wald im Stadion“? Fußballmarketing der Kärnten Werbung ist eingebrochen

Klagenfurt (OTS) - „Bei europäischen Fußballfans genießt das Land Kärnten mittlerweile den Ruf von Schildbürgern, weil es in seinem europacuptauglichen Stadion lieber Bäume aufstellt als hier Europa League-Spiele des WAC auszutragen. Doch auch auf einem anderen Feld des Fußballgeschäftes versagt Kärnten. Bei der Akquise von Topmannschaften, die im Sommer Trainingsstätten suchen, sind andere Bundesländer viel erfolgreicher unterwegs“, kritisiert der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann.

Vor drei Jahren habe die Kärnten Werbung sich noch damit gerühmt, dass Topteams wie Schalke 04 oder Chelsea nach Kärnten kamen. „Mittlerweile gehen diese Mannschaften nach Salzburg. Kärnten hat das Nachsehen. Der Kärntner Tourismuswirtschaft entgehen Millionenumsätze und erhebliche Werbeeffekte“, bedauert Darmann.

Man müsse sich fragen, was Kärnten hier verabsäumt habe. Kärnten Werbung-Chef Christian Kresse habe noch 2015 bis 2017 davon geschwärmt, wie ungemein wertvoll und wichtig es für das Land Kärnten ist, wenn es im Sommer Fußball-Top Teams anlockt. Er lobte sein Fußball-Marketing über allen Maßen.

Tatsächlich konnte Kärnten von 2015 bis 2017 auch Dutzende berühmte Klubs begrüßen. Doch bereits im Jahresbericht 2018 der Kärnten Werbung wird das Fußball-Marketing nicht mehr erwähnt. Die europäische Klubelite u.a. Ajax Amsterdam, Schalke, Chelsea, Leverkusen mache im heurigen Sommer in Salzburg Station.

„Kärnten ist aufgrund von Fehlentscheidungen der SPÖ-ÖVP-Landesregierung Verlierer auf allen Linien. Überall wundert man sich, dass SPÖ- und ÖVP-Politiker das wunderschöne Wörthersee-Stadion, wenn es dringend für Spitzenfußball gebraucht wird, von einem fragwürdigen Projekt blockieren lassen. Zu diesem enormen Imageschaden durch das vor allem von der SPÖ forcierte Projekt „Wald im Stadion“ kommen die Verluste für den Tourismus, weil der aufgebaute Geschäftszweig des Fußball-Marketings eingebrochen ist. LH Peter Kaiser und Tourismusreferent Sebastian Schuschnig sind hier gefordert, die Ursachen dafür offen zu legen“, so Darmann.

Es sei auch fragwürdig, wenn die Kärnten Werbung das umstrittene Projekt „For Forest“ u.a. im Zuge von Tourismusmessen intensiv bewirbt, statt die wahren Schätze Kärntens mit Leidenschaft zu präsentieren“, hält Darmann abschließend fest.

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