Jähes Ende der LKBG im 91. Geschäftsjahr?

Unter meiner Leitung wird es gelingen diese durch zu erwirtschaftende Gewinne - innerhalb des Unternehmenszwecks - zum Nutzen des Steuerzahlers zu verwenden.“  
Mag. Reinhard Zechner
Bei aller betriebswirtschaftlichen Optimierung - geschuldet der jetzigen budgetären Situation des Landes Kärnten - sollte  nicht vergessen werden, dass beispielsweise die Beteiligung der LKBG an der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen Holding AG eine ähnlich hohe Bedeutung für die zukünftige Entwicklung ihrer Standortregion hat wie jene der Kärntner Energieholding Beteiligungs GmbH an der KELAG für Kärnten. Jeder einzelne Verkauf von Aktien muss daher wohl überlegt sein. Es kommt sowohl auf das „Wie“ als auch vor allem auf den Käufer an. Dass die LKBG das unter meiner Führung kann, hat sie nicht nur beim jüngst abgewickelten Verkauf der Aktien an der Bergbahnen Nassfeld Pramollo AG bewiesen.
Mag. Reinhard Zechner

Klagenfurt (OTS) - Der seit beinahe drei Jahrzehnten als erfolgreicher Geschäftsführer der Land Kärnten Beteiligungen GmbH (LKBG) tätige, Mag. Reinhard Zechner (Zechner), konnte mit der 90. Bilanz der LKBG wie angekündigt den Erfolgskurs fortsetzen. Anlässlich der Generealversammlung der LKBG, bei der die mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Bilanz festgestellt und die Entlastung erteilt wurden, konnte dies eindrucksvoll demonstriert werden.

Folgt man aber jüngsten Zeitungsmeldungen, will die Politik diesem Erfolgskurs der LKBG, obwohl sie von den vorangegangenen kritischen Pressemeldungen über angebliche Malversationen anderer nicht betroffen ist, nun ein jähes Ende setzen.

Am 31.12.2019 endet das 91. Geschäftsjahr der LKBG; die letzten 11 Jahre davon war sie vom Land Kärnten ausgegliedert, zuletzt an die Kärnten Beteiligungsverwaltung (KBV). Per 31.12.2018 verfügte die LKBG über ein Vermögen von ca. € 36,6 Mio. Aufgrund der hervorragenden Gestion konnte ein Eigenkapital von € 35,3 Mio. bzw. eine Eigenkapitalquote von 96,4 % ausgewiesen werden.

In der Zeit vom Beginn des Wirtschaftsjahres 2015 bis zum Ende des Wirtschaftsjahres 2018 war Zechner allein für das Management der LKBG und der Seeliegenschaften Kärnten Verwaltungs GmbH (SIG) mit seinem kleinen Team an Mitarbeitern verantwortlich. In dieser Zeit konnte das Gesamtvermögen um ca. € 2,7 Mio., das Umlaufvermögen (Cash) um ca. € 6 Mio. und das Eigenkapital um ca. € 11,3 Mio. gesteigert werden. Das Working Capital betrug ca. € 8,7 Mio. Obwohl in dieser Zeit dem Land Kärnten sämtliche Darlehen in der Höhe von ca. € 13,5 Mio. vor Fälligkeit zurückgeführt wurden. Pro Mitarbeiter wurde in dieser Zeit durchschnittlich ein Cash von ca. € 1,5 Mio. pro Jahr generiert und das Eigenkapital um ca. € 2,8 Mio. pro Jahr und Mitarbeiter gesteigert. Dies trotz des Umstandes, dass es sich dabei um ein sehr beratungsintensives Geschäft handelt, bei dem zum Teil kostspielige Prozesse zu führen und komplexeste Verträge zu verhandeln und abzuschließen sind.

Dies erfolgte durch Abschichtung bzw. Veräußerung von Beteiligungen. Wobei es in allen Fällen so gelang, dass der ursprüngliche Beteiligungszweck, nämlich die Entwicklung eines konkurrenzfähigen Infrastrukturbetriebes zur Stärkung des Tourismus in der jeweiligen Standortregion auch für die Zukunft abgesichert wurde. Dadurch wurde durch unsere Beteiligung eine massive Stärkung sowohl unseres ehemaligen Beteiligungsnehmers als auch des Tourismus in seiner Standortregion erreicht. Das bedeutet, dass die Unternehmungen, an denen die LKBG beteiligt war, auch zukünftig wertvolle Beiträge für den Tourismus, den Arbeitsmarkt und die Wertschöpfung in Kärnten leisten können.

Damit wurde der Unternehmenszweck, der laut Gesellschaftsvertrag u.a. lautet: „2. (2) Zweck der Land Kärnten Beteiligungen GmbH ist die Beteiligung an Unternehmen, der Erwerb, das Halten, Verwalten und Veräußern von Beteiligungen sowie die Gründung von Gesellschaften“, hervorragend erfüllt.

Aus der Vergangenheit, als die Beteiligungsengagements von der Landespolitik bestimmt wurden, verfügt die LKBG trotz dieser Erfolge aktuell noch über steuerliche Verlustvorträge von ca. € 20,0 Mio. Zechner: „Unter meiner Leitung wird es gelingen diese durch zu erwirtschaftende Gewinne - innerhalb des Unternehmenszwecks - zum Nutzen des Steuerzahlers zu verwenden.“

Das engagierte und kompetente Team um Zechner managt auch die Zweckgesellschaft SIG. Diese verfügt über kein eigenes Personal und die Tätigkeit des Geschäftsführers wird auch nicht gesondert vergütet. Sie wurde zum Ankauf von Liegenschaftskomplexen, unter anderem am Hafner See, gegründet. Im Falle die Anklage der Staatsanwaltschaft führt zu Verurteilungen, wurden dem Steuerzahler Schäden in Millionenhöhe durch kriminelles Verhalten zugefügt. Dort ist die Aufgabe die Minimierung der möglicherweise kriminell verursachten Verluste.

Bei LKBG, SIG und ihren verbliebenen ca. 15 Beteiligungen herrscht jedenfalls kein „Beteiligungsdschungel“, der von „einer Armada (von) Geschäftsführern“ geführt wird. Übernommenes Dickicht wurde aus eigenem Antrieb bereits gelichtet. Anders als alle anderen in den Medien kritisch angesprochenen Landesgesellschaften finanziert die LKBG die Erfüllung ihres Unternehmenszweckes aus ihrem Ertrag somit nicht aus dem Budget des Landes Kärnten.

Wie vor einem Jahr von Zechner angekündigt, wurde und wird der Erfolgskurs fortgesetzt. Zechner: „Bei aller betriebswirtschaftlichen Optimierung - geschuldet der jetzigen budgetären Situation des Landes Kärnten - sollte nicht vergessen werden, dass beispielsweise die Beteiligung der LKBG an der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen Holding AG eine ähnlich hohe Bedeutung für die zukünftige Entwicklung ihrer Standortregion hat wie jene der Kärntner Energieholding Beteiligungs GmbH an der KELAG für Kärnten. Jeder einzelne Verkauf von Aktien muss daher wohl überlegt sein. Es kommt sowohl auf das „Wie“ als auch vor allem auf den Käufer an. Dass die LKBG das unter meiner Führung kann, hat sie nicht nur beim jüngst abgewickelten Verkauf der Aktien an der Bergbahnen Nassfeld Pramollo AG bewiesen.“

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Mag. Reinhard Zechner

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