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BO-Krenn: Arbeitszeitflexibilisierung, neue Arbeitswelten und die Triale Ausbildung im Kampf gegen den Fachkräftemangel sind die neuen Erfolgsfaktoren!

Wien (OTS) - „Mittelständische Unternehmen sind neben der Industrie das Rückgrat der heimischen Wirtschaft. Beide haben mit denselben Problemfeldern wie Globalisierung, demografischen Wandel, Digitalisierung und Fachkräftemangel zu kämpfen. Das Potential der Arbeitswelten 4.0 liegt in der Arbeitszeitflexibilisierung, der Ermöglichung von neuen Arbeitsformen und der Fokussierung auf die betriebliche Lehrlingsausbildung“, sieht der Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) und WKÖ-Vizepräsident, Matthias Krenn, die Anforderungen an die Zukunft.

Flexibles Arbeiten ist bei den Leistungsträgern angekommen!
Krenn dazu: „Die Flexibilisierung der Arbeitszeit war ein längst fälliger Schritt für einen wettbewerbs- und zukunftsfähigen Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort. Sie ist in den Betrieben angekommen und wird von den Arbeitnehmern geschätzt. Liegen doch die Vorteile eindeutig auf der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Alte, verkrustete Strukturen ändern sich nun von selbst und es wird auf betrieblicher Ebene, wenn Arbeit anfällt, unbürokratisch gearbeitet. Ebenso wird das Arbeiten von zu Hause aus (Homeoffice) immer wichtiger und fügt sich problemlos in das Geschäftsleben ein. Entscheidend dabei ist, dass der gesetzliche Rahmen eingehalten wird!“

Triale betriebliche Ausbildung ist nachhaltige Alternative zur Rot-Weiß-Rot-Karte!

„Es wurden im Ausbildungsbereich jahrzehntelang die falschen Signale gesetzt, indem man schon in den Pflichtschulen keinen Wert auf die Verfestigung der Lerninhalte im MINT-Bereich gelegt hat. Auch wurde der betrieblichen Lehre nicht jener Stellenwert eingeräumt, den sie verdient hätte. Anstatt gezielt spezifisch betroffene Bereiche zu fördern, um die bestehende „Skill-Gap“ zu beheben, hat man die Ausbildung sogar nach unten nivelliert. Besonders stark von diesem Fachkräftemangel betroffen sind die sogenannten STEM-Bereiche (Science, Technology, Engineering, Mathematics), wo Unternehmen jetzt schon viel Zeit und Geld in die Ausbildung ihrer Mitarbeiter investieren. Zu viele Betriebe sind bereits in höher technologisierte Länder abgewandert. Neben der Wertschöpfung sind auch Ausbildungsplätze verloren gegangen“, skizziert Krenn den Bedarf nach qualifizierten heimischen Mitarbeitern.

Krenn weiter: „Innovative ausbildende Betriebe brauchen daher bessere Rahmenbedingungen, Steuererleichterungen, zielführende Ausbildungspakete für künftige Fachkräfte und Investitionsanreize. Bereits beim Wirtschaftsparlament im Juni 2019 wurde der Antrag gestellt, die bisherigen Bildungspakete der Regierung und die von der Wirtschaftskammer ins Leben gerufene „Duale Akademie“ um die digitalen Kompetenzen zu erweitern. Mit diesem Paket der „Trialen Ausbildung“ legt man den Grundstein für die Trendwende und Fachkräfte von morgen!“

„Die Freiheitliche Wirtschaft sieht die modernen Arbeitswelten als großes Potential und Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Österreich. Motivierte und flexible Unternehmer und Arbeitnehmer leisten mehr, sind kreativer und zufriedener. Davon profitieren alle Leistungsträger und findet somit Niederschlag in den Wirtschaftsdaten und Zukunftsaussichten.“, so Krenn abschließend.

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