ÖHV: Nichtraucherschutz ja, absurde Details nein!

Laut Nichtraucherschutzgesetz wären je Hotelzimmer vier bis fünf Rauchverbotsschilder anzubringen. Die ÖHV verlangt eine Änderung

Wien (OTS) - Das ****S Romantik Hotel Seevilla in Altaussee wird höchsten Ansprüchen gerecht, natürlich auch im Gesundheitsbereich: „In unserem Hotel wird seit einem Jahr gar nicht mehr geraucht, völlig problemlos. Jetzt sollen wir laut Nichtraucherschutzgesetz je Hotelzimmer vier bis fünf Schilder anbringen oder bis zu 10.000 Euro Strafe zahlen. Das ist nicht einzusehen“, bringt Alexander Gulewicz, Hotelier und ÖHV-Landesbeirat in der Steiermark, die Problematik auf den Punkt.

Fünf Rauchverbotsschilder je Hotelzimmer?

Denn laut Nichtraucherschutzgesetz sind Rauchverbotshinweise „in ausreichender Zahl und Größe so anzubringen, dass sie überall im Raum oder der Einrichtung gut sichtbar sind“. Das hieße viele Schilder je Hotelzimmer mit Bad und WC, und davon hat die Seevilla 60: „Mit drei Schildern je Hotelzimmer komme ich gar nicht aus. Das kann genauso wenig der Wille des Gesetzgebers sein wie eine freie Interpretation dieses vieldiskutierten Gesetzes durch meine Person“, führt Gulewicz vor Augen und verweist auf öffentliche Bereiche wie das Hotelrestaurant, wo seit zehn Jahren (trotz deutlich weniger Schilder) nicht geraucht wird, und die Toiletten dort: „Unsere Ausschilderung lässt nichts zu wünschen übrig. Da gibt es null Veränderungsbedarf.“

Hotels nicht dem Goodwill der Behörden ausliefern

Veränderungsbedarf ortet er vielmehr beim Gesetz: „Umfassender Gesundheitsschutz und Rechtssicherheit schließen einander nicht aus. Wir brauchen beides“, fordert Gulewicz vom Gesetzgeber klar nachvollziehbare Regelungen, umso mehr in der heiklen Materie: „Ich will mich nicht dem Goodwill der Behörden ausliefern“, fordert Gulewicz den Beschluss einer Novelle des Paragraphen am besten in der nächsten Sitzung des Nationalrats.

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