FPÖ-Guggenbichler zu Rauchverbot: Alle Länder moderat – nur Wien fährt drüber

Kein anderes Bundesland freut sich so verbissen wie Wien, rigoros gegen Wirte vorgehen zu können

Wien (OTS) - Nach der gestrigen Absage des VfGH, für die Nachtgastronomie Ausnahmen vom absoluten Rauchverbot zu genehmigen, melden sich heute alle Bundesländer zu Wort, wie sie mit der nun wohl endgültig am 1.11. in Kraft tretenden neuen Situation umgehen wollen. „Durch die Bank werden es die Bundesländer moderat angehen“, fasst der Marktsprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Udo Guggenbichler zusammen. Acht Bundesländer wollen entweder gar keine Kontrolleure los schicken, sondern lediglich Anzeigen bearbeiten oder das Rauchverbot bei den sonst üblichen Kontrollen einfach `mitnehmen´. „So kann man es auch machen – lediglich Ulli Sima in Wien hat bereits das Messer zwischen den Zähnen und kann es kaum erwarten, den Wiener Gastronomen das Leben schwer zu machen“, so Guggenbichler.

In der Tat hat Wien angekündigt, keine Zeit zu verlieren und sofort um null Uhr in der Nacht von 31.10. auf den 1.11. mit rigorosen Kontrollen beginnen zu wollen. „Sima will offenbar – verkleidet als Sheriff von Nottingham - die Wiener Helloween-Feste sprengen und gleich ab der ersten Minute möglichst viele Wirte strafen“, zeigt Guggenbichler kein Verständnis für den Fanatismus, mit dem man sich im rot-grünen Wien auf den Feldzug gegen das Feindbild „Raucher“ freut.

Guggenbichler hätte sich gewünscht, dass Sima auch in Wien Übergangsfristen einräumt bzw. mehr Realitätsnähe beweist, wie es in einer vielfältigen Millionenstadt wie Wien angebracht wäre. „Ein wenig `leben und leben lassen´ hätte hier sicher nicht geschadet“, so Guggenbichler abschließend.

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