BELVEDERE: Ausblick auf das Museumsjahr 2020

Historisches Nachtleben, digitale Abenteuer und große Namen – von Gustav Klimt zu Salvador Dalí, Herbert Brandl, Rebecca Warren und Ugo Rondinone

Das Museum als Ort der Auseinandersetzung und als Treffpunkt für alle – diese Maxime bringen wir auch 2020 mit all unseren Aktivitäten zum Ausdruck
Stella Rollig, Generaldirektorin des Belvedere

Wien (OTS) - Mehr als 1,7 Millionen Kunstinteressierte besuchen 2019 die drei Standorte des Belvedere – das Museum steigert damit seine Besucher_innenzahlen im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent. Das kommende Museumsjahr tanzt Into the Night, hat Meister_innen des Mittelalters und der Wiener Moderne Im Blick, betrachtet Gustav Klimt mit digitalen Mitteln und schließt mit den zwei großen Namen Dalí und Freud ab.

19 Ausstellungen, erfolgreiche Gastspiele in Japan und Salzburg, zahlreiche Veranstaltungen sowie überraschende Dialoge von historischer und zeitgenössischer Kunst bot das Belvedere-Jahr 2019. Überaus großen Erfolg verbuchte die Ausstellung Stadt der Frauen im Unteren Belvedere, in der Künstlerinnen der Wiener Moderne wiederentdeckt wurden.

Für das Jahr 2020 hat Stella Rollig, Generaldirektorin des Belvedere, gemeinsam mit ihrem Team erneut ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm zusammengestellt. Insgesamt 12 Ausstellungen werden an den Standorten des Belvedere präsentiert.

Im Unteren Belvedere erkundet man ab Februar historische Zentren künstlerischer Experimente: Into the Night. Die Avantgarde im Nachtcafé. Die Schau erstreckt sich über die barocken Räume und den Ausstellungsbereich der Orangerie. Im Anschluss werden die Ausstellungsräume im ehemaligen Wohnbereich des Unteren Belvedere sicherheits- und klimatechnisch generalsaniert. In der Orangerie werden im Sommer Gemälde von Gustav Klimt mithilfe technischer Möglichkeiten auf erstaunliche Weise erfahrbar gemacht, darunter die berühmten Fakultätsbilder. Danach widmet sich ein Ausstellungsprojekt auf bislang einzigartige Weise dem Meister des Surrealismus, Salvador Dalí – ausgehend von seinem einzigen Treffen mit Sigmund Freud in London wird gezeigt, wie sehr Dalí von Freud und seinen Schriften beeindruckt war: Dalí–Freud, in der Orangerie. Im Kammergarten vor der Orangerie findet vom 17. Juli bis 2. August 2020 wieder das Kino im Kammergarten statt, dieses Jahr zum Thema Visions of Reality.

Das Obere Belvedere widmet sich in der Ausstellungsreihe Im Blick dem anonymen mittelalterlichen Meister von Mondsee sowie mit Elena Luksch-Makowsky einer der herausragenden Künstlerinnen der Wiener Moderne und nähert sich Georg Eisler über eine intensive Beschäftigung mit seinen Tage- und Arbeitsbüchern. Die zeitgenössischen Konfrontationen Carlone Contemporary werden von den namhaften österreichischen Künstlerinnen Renate Bertlmann sowie Christine und Irene Hohenbüchler gestaltet.

Mit seinen großformatigen Landschaftsbildern zählt Herbert Brandl zu den erfolgreichsten österreichischen Malern der Gegenwart. Das Belvedere 21 zeigt ab 31. Jänner Gemälde aus den vergangenen zwei Jahrzehnten. Ab 30. April bespielt der in New York lebende Schweizer Künstler Ugo Rondinone den Ausstellungspavillon mit neuen Werkgruppen aus den klassischen Genres Akt, Stillleben und Landschaft. Seine Arbeiten erforschen die emotionale und psychische Tiefe der menschlichen Erfahrung in Verbindung mit der Natur. Maja Vukoje nimmt in ihrer Malerei die Vermischung und Verschmelzung von Elementen verschiedener Kulturen in den Blick. Ihre bislang umfassendste Personale präsentiert ab 11. Juni rund hundert Arbeiten der letzten 15 Jahre mit einem Schwerpunkt auf der aktuellen Produktion. Im Anschluss zeigt die britische Künstlerin Rebecca Warren in ihrer ersten Einzelausstellung in einem österreichischen Museum unter anderem Werke, die sie eigens für die Präsentation im Belvedere 21 geschaffen hat.

Das innovative Community-Outreach-Programm verstärkt die Sichtbarkeit der kulturellen Szene des Stadtviertels rund um das Belvedere. Gleichzeitig trägt es die Aktivitäten des Museums in die Bezirke. In diesem Rahmen thematisiert das Public Program Gemeinsame Wagnisse im Belvedere 21 jeweils drängende Fragen der Gegenwart. Im Jahr 2020 wird die Veranstaltungsreihe vor allem im Außenbereich stattfinden, der durch die Öffnung des Areals zum Schweizergarten sowie durch die neue Gastronomie mit Gastgarten aufgewertet wird. Beim 2019 gegründeten Nachbarschaftsforum kommen Vertreter_innen aus benachbarten Institutionen und Initiativen, Künstler_innen und Einzelpersonen zusammen, um Synergien aufzuspüren und zu nutzen.

Das Museum als Ort der Auseinandersetzung und als Treffpunkt für alle – diese Maxime bringen wir auch 2020 mit all unseren Aktivitäten zum Ausdruck“, so Stella Rollig, Generaldirektorin des Belvedere.

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