FCG/GPA-djp Gosch fordert den 31. Dezember als Feiertag

Gesundheit und work-life-balance dürfen Konsumwahn nicht zum Opfer fallen

Wien (OTS/FCG) - Die Wogen rund um die Öffnungszeiten am 31. Dezember gehen in letzter Zeit wieder vermehrt hoch. Ausgerechnet große Handelskonzerne weiten ihre Öffnungszeiten von 15:00 auf 17:00 aus. „Das ist definitiv die falsche Richtung“, ist sich Franz Gosch, Bundesgeschäftsführer der FCG in der GPA-djp sicher. Statt der Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Handel, die beinahe schon 365 Tage im Jahr im Einsatz sind, mit Respekt und Anerkennung zu begegnen, fordert man eine Verlängerung der Öffnungszeiten. „Es kann nicht sein, dass wertvolle und ohnehin rare Familienzeit dem Konsum geopfert wird“, schlägt auch Wolfgang Pischinger, Vorsitzender der FCG/GPA-djp in dieselbe Kehre.
Die Mitarbeiter-Innen und Mitarbeiter leisten das ganzen Jahr eine Spitzenarbeit und tragen zum stationären Bruttoumsatz von 72,8 Milliarden Euro laut WIFO bei. Vor allem die Arbeitsbelastung steigt von Jahr zu Jahr. Im umsatzstarken Monat Dezember ist der Druck sehr hoch und findet erst nach dem stressigen Silvester ein Ende.

Arbeitsfreier 31.12. als faire Abgeltung für den 8.12. und den steigenden Druck

„Diese Vorgangsweise ist für uns als FCG/GPA-djp nicht akzeptabel“, so die FCG Führung. Für uns stellt nicht nur die Arbeit ein hohes Gut dar, sondern auch Familie, soziale Kontakte und die Gesundheit sind wesentlich für eine lebenswerte Gesellschaft. „Wir brauchen dringend eine Trendumkehr. Anstatt die Öffnungszeiten auszudehnen fordern wir eine faire Abgeltung für den Arbeitsdruck der Beschäftigten sowie für den 8. Dezember, den man uns ohnehin bereits weggenommen hat. Wir fordern, dass der 31. Dezember zukünftig ein gesetzlicher Feiertag für Alle wird und dass das Modell der Work-Life-Balance nicht nur eine Worthülse bleibt“, so Gosch und Pischinger abschließend.

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Franz GOSCH
FCG/GPA-djp Bundesgeschäftsführer
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