Moosbrugger: Neue Bundesregierung nimmt Bauern-Anliegen ernst

Erfreulich: Land- und Forstwirtschaft und Tourismus bleiben in einer Hand

Wien (OTS) - „Die neue Bundesregierung nimmt die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern ernst. Das zeigt nicht nur die erfreuliche Tatsache, dass Elisabeth Köstinger wieder das Amt der Landwirtschaftsministerin bekleiden wird, das zeigen auch die Schwerpunkte des präsentierten Regierungsprogrammes. So gibt es ein klares Bekenntnis für eine stabile Finanzierung der EU-Agrarpolitik sowohl in der Übergangszeit als auch in der kommenden Periode. Es ist gelungen, radikale Maßnahmen zu vermeiden, die das Wirtschaften in der Realität der Märkte erschweren würden. Die Regierungsparteien bekennen sich zu einer marktbasierten Weiterentwicklung der Landwirtschaft in den Bereichen Tierwohl, gentechnikfreie Produktion und Biolandbau. Hier gilt es, in den Verhandlungen mit Brüssel, praxistaugliche Lösungen für unsere Bäuerinnen und Bauern zu erreichen. Die geplanten Entlastungen der bäuerlichen Betriebe im Steuer- und Sozialversicherungsbereich und das Bekenntnis zum Einheitswertsystem sind positiv zu werten“, erklärte LK Österreich-Präsident Josef Moosbrugger zum Arbeitsprogramm der neuen Bundesregierung.

Energie: Partner Land- und Forstwirtschaft

„Im Bereich Energie erwarten wir uns angesichts des Klimawandels rasch Schritte, um fossile durch erneuerbare Energie und Rohstoffe ersetzen zu können. Dazu bieten sowohl Land- als auch Forstwirtschaft dem designierten Staatssekretär Magnus Brunner, der für diese Agenden zuständig sein wird, ihre Partnerschaft als Teil der Lösung an. Erfreulich ist auch das Bekenntnis zu CO2-Zöllen, für die sich die neue Regierung auf EU-Ebene massiv einsetzen wird“, so Moosbrugger. Und weiter: „Wir sind erfreut, dass in diesem Zusammenhang die kommende Bundesregierung die Forstwirtschaft als Beitrag zum Klimaschutz und zur Standortpolitik erkennt. Ein nachhaltig bewirtschafteter Wald soll dabei zentrales Element der Forstpolitik bleiben.“

Ja zur Herkunftskennzeichnung

„Wir begrüßen auch das klare ‚Ja‘ zur verpflichtenden Herkunftskennzeichnung der Primärzutaten Milch, Fleisch und Eier sowohl im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung als auch bei verarbeiteten Produkten. Ein ebenso klares ‚Nein‘ der neuen Regierung zum Mercosur-Abkommen in der derzeitigen Form stärkt die heimische Landwirtschaft. Das Bekenntnis zur produzierenden Landwirtschaft und zu einem modernen Pflanzenschutz, der sich an wissenschaftlichen Grundlagen orientiert, liefern eine geeignete Basis für erfolgreiches Wirtschaften im ländlichen Raum. Dies wird unterstützt durch die Absicht, in all diesen Bereichen keine Alleingänge in der EU zu unternehmen“, stellte Moosbrugger weiter fest.

Partnerschaft mit Tourismus

„Der Tourismus bleibt auch in der neuen Legislaturperiode Teil des Ministeriums, was die enge Partnerschaft zwischen Landwirtschaft und Fremdenverkehrswirtschaft deutlich macht. Ein aktives Miteinander dieser zwei Bereiche dient den ökonomischen Entwicklungen in den Regionen und einer flächendeckenden Bewirtschaftung. Denn ein ‚Ja‘ zu Regionalität und Saisonalität sind in Wahrheit die Basis für eine nachhaltige Agrar- und Tourismuswirtschaft“, so Moosbrugger abschließend.

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