Alpenverein bedauert unrechtmäßigen Sanierungsbeginn der Peter-Wiechenthaler-Hütte

Innsbruck (OTS) - Seit dem Jahre 1926 thront die Peter-Wiechenthaler-Hütte der Alpenvereinssektion Saalfelden auf dem Rücken des Kienalkopfes im salzburgerischen Naturschutzgebiet Kalkhochalpen. Im August 2019 wurde von Seiten der Alpenvereinssektion ein behördliches Ansuchen für dringend notwendig gewordene Sanierungs- und Ausbauarbeiten der auf 1.752 Meter hochgelegenen Schutzhütte eingebracht. Bereits im Herbst 2019 haben die diesbezüglichen Verhandlungen stattgefunden, ein positives Gutachten des naturschutzrechtlichen Amtssachverständigen des Land Salzburgs lag im Oktober vor.

Obwohl das naturschutzrechtliche Verfahren noch nicht abgeschlossen war, startete die Alpenvereinssektion Saalfelden im Oktober 2019 dennoch mit den Sanierungsarbeiten. „Wir haben hier gutgläubig gehandelt – wir gingen von einer naheliegenden und raschen Bescheiderlassung aus“, erklärt Josef Straif, Vorsitzender der Sektion Saalfelden. „Dies war ein Fehler, den wir sehr bedauern – der Baubeginn war unrechtmäßig. Als Sektionsvorsitzender möchte ich mich dafür entschuldigen.“ Und weiter: „Wir wurden im letzten Jahr von der Behörde aufgefordert, unsere Sanierungsarbeiten zu stoppen. Dieser Forderung sind wir nachgekommen, eine Verwaltungsstrafe wurde von uns bereits im Jahre 2019 beglichen.“

Man wollte einige Arbeiten noch rechtzeitig vor dem Wintereinbruch erledigen, damit eine Wiedereröffnung der alpinistisch wichtigen Peter-Wiechenthaler-Hütte im Sommer 2020 möglich ist.

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