Problemstellungen bei Garantien und Haftungen im Tourismus: Alle sind gewillt, Geld fließt wenig.

Wie sieht die Unterstützung durch die Institutionen für die Tourismusbranche in der Praxis aus, worauf müssen Unternehmen achten?

  • Wir haben einige unserer Kunden um Erfahrungswerte im Umgang mit Förderstellen und Banken ersucht. Einhelliges Feedback ist, dass alle, insbesondere unter der noch nie dagewesenen Krisensituation, auf Hochdruck arbeiten und versuchen, Problemlösungen herbeizuführen.”
    Mrtin Schaffer
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  • Fokussiert bleiben, nicht in Panik verfallen, es geht derzeit den meisten Unternehmern gleich, auch außerhalb der Branche.
    Martin Schaffer
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Wien (OTS) - Politik, Banken und Förderstellen arbeiten mit Hochdruck an der Sicherstellung der Liquidität von Hotel- und Tourismusbetrieben. In der Praxis zeigt sich aber, dass die Umsetzung der von der Politik gewünschten Maßnahmen nicht ganz so einfach gestaltet wird, da den Banken in den vergangenen Jahren ein starkes Regulativ auferlegt wurde, das jetzt nicht von heute auf morgen rückgängig gemacht werden kann.

Martin Schaffer, Geschäftsführer und Partner von MRP hotels: „Wir haben einige unserer Kunden um Erfahrungswerte im Umgang mit Förderstellen und Banken ersucht. Einhelliges Feedback ist, dass alle, insbesondere unter der noch nie dagewesenen Krisensituation, auf Hochdruck arbeiten und versuchen, Problemlösungen herbeizuführen.”

Aus Unternehmersicht ergeben sich allerdings in der Umsetzung einige Probleme:

Die Ausbezahlung von Krediten durch Banken unterliegt im Wesentlichen der Anforderung, dass das jeweilige Unternehmen in den letzten Jahren nicht den Kriterien des Unternehmensreorganisationsgesetzes entsprochen hat. Viele Hotelbetriebe können dem aufgrund der niedrigen Eigenkapitaldecke nicht entsprechen. Förderstellen und Garantiegeber handhaben das anders als Banken.

Kredite müssen in drei bzw. fünf Jahren zurückgezahlt werden. Einerseits ist es schwierig, entsprechend Forecasts zu erstellen, da keiner weiß, wie sich die Situation entwickeln wird, andererseits wird es aufgrund von stagnierenden bzw. sich langsam erholenden Märkten schwierig sein, ob sich die Rückführung in drei bis fünf Jahren überhaupt darstellen lässt.

Was empfiehlt MRP hotels den zum Teil arg krisengebeutelten Unternehmern?

„Fokussiert bleiben, nicht in Panik verfallen, es geht derzeit den meisten Unternehmern gleich, auch außerhalb der Branche.“, meint Martin Schaffer. Nach Sicherstellung der Kurzarbeit und der ersten dringlichen Liquiditätsplanung geht es in weiterer Folge darum, gemeinsam mit der Hausbank und den Förderstellen die Weichen für die Zukunft zu stellen - das Ganze kombiniert mit der Erstellung eines richtigen Re-Openings Konzeptes.

MRP hotels hat für den Umgang mit Förderstellen und Banken eine erste, kurze Zusammenfassung entwickelt, welche die Problemstellungen aufzeigt und welche Schritte für Unternehmer jetzt wichtig sind. Details zu den Schritten werden in den nächsten Tagen erarbeitet.

Weitere Insights zu diesem und anderen Themen finden Sie in unserem Blog.

Über MRP hotels

MRP hotels ist ein führendes Beratungsunternehmen aus dem Bereich Hotellerie. MRP unterstützt dabei seine Kunden in allen Projektphasen – von der Standortsuche über Hoteldevelopment bis hin zu Transaktionsmanagement, Performanceanalysen und technischem Consulting. Durch den Erwerb der Anteilsmehrheit an der deutschen Beratungsgesellschaft Hospitality Competence Berlin (hcb) im Herbst 2019 sind die Weichen klar auf europaweites Wachstum gestellt.

Mit Niederlassungen in Österreich, der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien sowie der Türkei profitieren die Kunden von umfangreichem Fachwissen aus den entsprechenden Hotelmärkten. Das Team bei MRP hotels besteht ausschließlich aus Experten mit langjährigem Know-how im Hotellerie- und Tourismussektor. Zu den Kunden gehören renommierte Unternehmen wie die Signa, Deka Immobilien, Raiffeisen Capital Management, Loisium Hotels, die S+B Gruppe oder B&B Hotels.

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