Hörl: Hilfe für deutschen Lufthansa-Konzern nur dann, wenn Anzahlungen an heimische Reisebüros rückerstattet werden!

Innsbruck (OTS) - Tirols Wirtschaftsbundobmann NR Franz Hörl fordert im Falle einer möglichen finanziellen Unterstützung für die Austrian-Konzernmutter Lufthansa strikte Vorgaben abseits einer weiteren Ökologisierung. „Die von Bundesministerin Leonore Gewessler geforderten Öko-Entwicklungen machen Sinn, müssen aber so und so in den kommenden Jahren intensiviert werden. Jetzt muss es in erster Linie vor allem darum gehen, die Wirtschaft bestmöglich aus der Krise zu führen und dabei fokussiert auf jene zu schauen, die es besonders hart trifft“, so Hörl.

Dazu zähle in erster Linie auch der Tourismus und hier im speziellen die Reisebüro-Branche. Diese leidet derzeit vor allem darunter, dass ca. 200 Millionen Euro an Anzahlungen von österreichischen Reisebüros an die Austrian nicht rückerstattet werden. „Dieses Geld ist eine essentielle Säule für die Existenz dieser wichtigen Dienstleister“, betont Hörl. Daher fordert er, dass „diese Sache vom Tisch muss, bevor man überhaupt darüber nachdenkt, die Austrian mit öffentlichen Geldern zu versorgen“. „Es kann sicher nicht sein, dass wir einem deutschen Konzern eine dreiviertel Milliarde Euro an Steuergeld überweisen, diese jedoch bereits getätigte Anzahlungen einbehalten. Hier braucht es rot-weiß-rote Solidarität, Austrian hin oder her“, so Hörl.

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