Hörl und Walser: AUA-Geld nur dann, wenn Anzahlungen an Reisebüros rasch rückerstattet werden!

Tiroler Wirtschaftsbund fordert verbindliche Regelung

Innsbruck (OTS) - Tirols Wirtschaftsbundobmann NR Franz Hörl und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser begrüßen die Ankündigung der Bundesregierung einer raschen und verhältnismäßigen Lösung in Sachen AUA-Unterstützung. Mit der Zusicherung eines staatlichen Zuschusses von 150 Millionen Euro und Kreditgarantien im Wert von 300 Millionen Euro seitens der Republik werden, so Hörl, „auch angemessene und strategisch sinnvolle Pflichten im Sinne der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler verankert.“

Abseits dieser positiven Nachrichten für Unternehmen und Standort fordert Hörl jedoch eine zentrale Konkretisierung, die als Forderung gegenüber AUA aufgenommen werden müsse: „Von der Situation der Austrian sind vor allem die heimischen Reisebüros betroffen, die bereits Millionen an Anzahlungen geleistet haben und bisher keinen Cent davon wiedergesehen haben. Das hat mitunter dazu geführt, dass die ersten Unternehmen bereits zusperren mussten“, betont Walser. Es könne daher nicht sein, dass die AUA hier aus der Pflicht genommen und diese wesentliche Frage im Standortvertrag ausgeklammert werde. „Hilfe für den deutschen Lufthansa-Konzern mit Steuergeld darf es nur geben, wenn dieser die Anzahlungen an heimische Reisebüros rückerstattet“, so Hörl und Walser, denn eines könne man nicht zulassen: „Die AUA kann nicht 200 Millionen einbehalten und gleichzeitig 450 Millionen einkassieren!"

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