Staatssekretär Brunner: „Flughafen Wien dient als Vorbild zum Wiederhochfahren des europäischen Flugverkehrs“

Empfehlungen der Europäischen Flugsicherheitsbehörde zum Wiederhochfahren der Luftfahrt werden am Flughafen Wien getestet

Wien (OTS) - Der Flughafen Wien wurde von der EASA, der europäischen Flugsicherheitsbehörde, als Test-Airport für die Umsetzung der Empfehlungen zum Wiederhochfahren der Luftfahrt ausgewählt. Diese Empfehlungen wurden von der EASA gemeinsam mit der ECDC, der europäischen Gesundheitsbehörde, erarbeitet. Gemeinsam mit fünf weiteren Mitgliedsstaaten spielte Österreich eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Empfehlungen. „Aufgrund der raschen Maßnahmen seitens der Bundesregierung zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie ist es Österreich möglich, sich aktiv in den Prozess der Wiederaufnahme der europäischen und internationalen Luftfahrt einzubringen. Der Flughafen Wien hat frühzeitig begonnen, wesentliche Maßnahmen zum Schutz der Passagiere umzusetzen. Es freut mich, dass die gewonnenen Erkenntnisse nun als Vorbild für weitere europäische Flughäfen dienen werden“, so Magnus Brunner, Staatssekretär für Luftfahrt.

Die Empfehlungen der Behörde sind weitreichend und umfassen alle Kontaktpunkte der Passagiere am Boden sowie in der Luft. Für jede Phase der Flugreise – unterteilt in sechs Reiseabschnitte - liegen Maßnahmen zur Umsetzung vor: Vor Ankunft am Flughafen, im Abflugterminal, beim Boarding, während des Flugs, im Transit und bei der Ankunft an der finalen Destination. Ein separater Abschnitt befasst sich mit der Sicherheit der Flugzeug-Crew. Die Leitlinien empfehlen unter anderem Maßnahmen wie Regulierungen für Ankunfts- und Abflugspunkte, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und die Minimierung des Board-Services. „Die Prüfung der Umsetzbarkeit der Empfehlungen ermöglicht ein europaweit einheitliches Vorgehen zum Wiederhochfahren. Dies ist notwendig, um Passagieren die Orientierung zu geben und Fluglinien mit harmonisierten Maßnahmen den Flugverkehr zu erleichtern. Dafür setzen wir uns auch weiterhin ein“, so Brunner.

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