Volkspartei im Landtag: „Kärnten muss sich für kommende Krise rüsten!“

Im Kärntner Landtag mahnen ÖVP-Abgeordnete in der Corona-Krise den Blick auf bevorstehende Herausforderungen. LR Schuschnig: „Tourismus entscheidend für Bewältigung der Krise.“

Klagenfurt (OTS) - „Der Blick in den Rückspiegel verstellt uns die Sicht auf die Krise, die uns in den kommenden zwölf Monaten bevorsteht“, sagt ÖVP-Clubobmann Markus Malle in der aktuellen Stunde im Kärntner Landtag. Anstatt darüber zu streiten, ob dort und da 100 Euro mehr als Unterstützung angebracht wären, müsse man dafür sorgen, dass die Kärntner Arbeitnehmer die in Zukunft gefragten Qualifikationen erwerben und dass Infrastruktur wie das Breitband den veränderten Anforderungen gewachsen ist. „Es hilft Kärnten nicht, Schlaglöcher hinter uns stopfen zu wollen, wenn Krater und Schluchten vor uns liegen“, stellt Malle klar. Während sich die anderen Fraktionen im Jammern überbieten, bringt die ÖVP konkrete Lösungsansätze ein.

Welche Bedeutung der Kärntner Tourismus für die Bewältigung der Krise hat, betont Landesrat Sebastian Schuschnig. „Der Erfolg in der Sommer- und der Herbstsaison wird entscheidend dafür sein, wie wir das Land durch die Krise manövrieren“, sagt er. Ein Bündel an Maßnahmen habe Kärnten zum Vorreiter in Österreich gemacht – eine frühe Werbekampagne, Hilfspakete für Tourismusverbände, Schulungen für das Personal in Tourismusbetrieben und eine Pilotregion für Testungen der Mitarbeiter. Schuschnig ist überzeugt: „Wir freuen uns jetzt über eine gute Buchungslage im Sommer, und wir arbeiten daran, dass der Herbst ein goldener wird.“ Als Tourismuslandesrat wird er die Mittel für die Herbstkampagne aufstocken und für sichere Urlaubsangebote sorgen. „Wir leben und arbeiten hier im sicheren Süden – und Sicherheit ist die entscheidendste Währung unserer Zeit.“

Wie sehr sich das Leben der Kärntner Familien in den vergangenen drei Monaten verändert hat, umreißt ÖVP-Frauensprecherin Silvia Häusl-Benz. „Die Corona-Krise hat unser Leben auf den Kopf gestellt, und vielfach wurden Frauen zu den Heldinnen des Alltags“, ruft sie in Erinnerung. „Deshalb müssen wir die Lebensrealitäten der Familien verstehen und den Stellenwert der Familie weiter stärken.“ Häusl-Benz setzt sich zum Beispiel für echte Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung ein. „Für die besten Rahmenbedingungen brauchen wir dezentrale Lösungen – von Tageseltern über mobile Dienste bis zu flexibler Sommerbetreuung.“ Nur wenn die Anliegen der Familien ernstgenommen sind, könne Kärnten die aktuelle Krise gesellschaftlich und auch wirtschaftlich meistern.

Malle erinnert: „Aus der Finanzkrise 2008 ist Kärnten mit einem höheren Exportanteil gestärkt hervorgegangen – diese Chance haben wir auch in der Corona-Krise.“ Dafür sei es aber nötig, sich gemeinsam auf veränderte Märkte einzustellen. „Hören wir auf zu jammern, krempeln wir die Ärmel hoch und hüpfen wir gemeinsam in die Jauchengrube!“

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