ÖHV-Veit: Besser sicherer Ski-Urlaub statt sicher in die Armutsfalle

Contes Vorstoß für ein Verbot von Skiurlauben basiert auf falschen Annahmen und blendet die Folgen aus.

Wien (OTS) - „Dass ausgerechnet Italien Ratschläge im Umgang mit Corona erteilt, ist nach den Bildern vom Frühjahr ein starkes Stück“, erinnert Walter Veit, Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung, Premier Giuseppe Conte an die eigene Verantwortung: Italien hat es noch immer nicht geschafft, das Infektionsgeschehen einzufangen. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht dürfe sich Europa von Rom nicht den Kurs vorgeben lassen: „Das Ziel muss mehr Sicherheit im Alltag sein, nicht der sichere Weg in die Armut.“ Denn wie Conte sein Konzept finanzieren will, blieb er schuldig „Wenn Italien, Bayern und Frankreich die Kosten für ihren Vorstoß übernehmen, können wir weiterreden.“

Veit: Noch mehr Verbote werden Akzeptanz der Corona-Maßnahmen schwächen

Wie wenig durchdacht das Konzept ist, zeigt sich an einigen Eckpunkten: So sei unklar, was Conte alles europaweit verbieten: „Soll zusätzlich zum Pistenvergnügen auch Wellness verboten werden, damit die Adria im Sommer wieder gefüllt werden kann? Ist shoppen in Mailand statt Skifahren in Obertauern erlaubt?“, bringt Veit es auf den Punkt. Dass derartige Maßnahmen die Akzeptanz der breiten Bevölkerung stärken, könne ausgeschlossen werden: „Und das muss man mitdenken.“

Hotels schon jetzt sicherer als Familienfeiern

Alle Cluster-Analysen zeigen, Contes Vorstoß basiert auf falschen Annahmen: Hotelaufenthalte sind sicherer als Familienfeiern, dem Corona-Turbo schlechthin: „Auf der Piste ist mehr Platz als unter dem Christbaum in der Wohnung. Mit den professionellen Sicherheitsmaßnahmen wie Abstandsregeln ist Weihnachten im Hotel sicherer als daheim“, hält Veit fest.

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