NEOS Tirol Blitzumfrage zum Tiroler Tourismus

Die Situation ist ernst – Mehrheit der Tourismusbetriebe (52%) wollen über Weihnachten/Silvester geschlossen lassen

Innsbruck (OTS) - Nachdem Wirtschaftskammer und Tirol Werbung die Ergebnisse der alljährlichen November-Umfrage zum Tiroler Tourismus heuer schuldig geblieben sind, haben die Tiroler NEOS mittels Blitz-Umfrage selbst die Daten erhoben. Klubchef Dominik Oberhofer: „Unsere Politik basiert stets auf empirischen Daten und Fakten. Die aktuelle Stimmungslage der Touristiker_innen ist gerade jetzt unumgänglich.“ Insgesamt gibt es in Tirol etwa 4.500 Beherbergungsbetriebe. Die NEOS haben in allen 34 Tourismusverbänden bei rund 800 Tourismusbetrieben nachgefragt, erklärt Oberhofer: „Der Rücklauf unserer Befragung – gesamt 204 beantwortete Fragebögen – ist also sehr repräsentativ bei 5% aller Tiroler Betriebe. Wir haben aus jeder Verbandsregion etwa 5 bis 8 Betriebe aus allen Kategorien – von der Pension bis zum 5*-Haus – erreicht.“

Für den NEOS-Chef sind die Ergebnisse überraschend deutlich ausgefallen: „Die Ergebnisse zeigen einmal mehr, dass die Tiroler Tourismusbetriebe ausgesprochen hart von dieser Krise getroffen sind!“ Knapp 20% der Wertschöpfung des gesamten Tiroler Jahrestourismus wird in den beiden Wochen um Weihnachten und Silvester erwirtschaftet – zwischen dem 20 Dezember, über den Jahreswechsel hinweg bis zum 6./7. Jänner! Die Buchungslage ist bei 95% der Betriebe in genau diesem Zeitraum heuer viel schlechter bzw. schlechter – die Weihnachtswochen wurden nahezu alle storniert. Einzige Ausnahme ist hier die Region Kitzbühel, mit einer relativ guten Auslastung. Wenig verwunderlich für den NEOS-Chef daher auch die Stimmungslage: „Über 56% der befragten Betriebe gibt an, wenig optimistisch in diese Saison zu gehen, 52% haben sogar bereits jetzt – 23 Tage vor Weihnachten – mit dem Weihnachtsgeschäft abgeschlossen!“

Die NEOS fordern Entschädigungen und Unterstützung auch für jene, die ihre Betriebe geschlossen halten: „Es ist ein fatales Zeichen, wenn Landeshauptmann Platter die Betriebe zum Aufsperren nötigt, indem der Fixkostenzuschuss II an offene Betriebe koppelt. Unsere Befragung macht deutlich, dass die Betriebe nicht freiwillig geschlossen halten, sondern schlicht, weil das Geschäft fehlt,“ fordert Dominik Oberhofer den Landeshauptmann zum Umdenken auf.

Die Details der Befragung sind online abrufbar: https://tirol.neos.eu/news/landtag

Rückfragen & Kontakt:

NEOS Tirol Landtagsklub
Edith Reichel
Pressesprecherin
0650/9262999
edith.reichel@tirol.gv.at

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