SJ-Stich: „Faßmann muss Verantwortung für das Schuldesaster übernehmen. Rücktritt jetzt!“

Sozialistische Jugend fordert mit Schilderprotest am Semmering Rücktritt von Bildungsminister Heinz Faßmann.

  • Die Profitinteressen von Seilbahnbesitzer*innen sind offenbar wichtiger als die Zukunft von tausenden Kindern und Jugendlichen.
    Paul Stich
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  • Es ist fahrlässig Skilifte rein für die Profitinteressen von wenigen Betreiber*innen zu öffnen.
    Paul Stich
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  • Es ist höchste Zeit, dass der zuständige Minister sein Versagen eingesteht und die Verantwortung übernimmt
    Paul Stich
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Wien (OTS) - „Während der Lockdown an Schulen verlängert wird, bleiben Skilifte weiter offen. Diese Prioritätensetzung der Bundesregierung ist ein Skandal. Die Profitinteressen von Seilbahnbesitzer*innen sind offenbar wichtiger als die Zukunft von tausenden Kindern und Jugendlichen. Bildungsminister Faßmann versagt in dieser Thematik auf jeglicher Ebene. Ein Bildungsminister, der die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nicht gegen die Profitgier von Skiliftbetreiber*innen durchsetzen kann, ist ein schlechter Bildungsminister. Es ist Zeit für einen Rücktritt“, so Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJ). Mit einer Fotoaktion am Semmering unterstrich die SJ am Freitagvormittag diese Forderung.

Mit der Ankündigung der Verlängerung des Lockdowns an den Schulen spitze sich die absurde Situation, dass Schulen zu und Skilifte offen sind, immer weiter zu. „Es ist fahrlässig Skilifte rein für die Profitinteressen von wenigen Betreiber*innen zu öffnen. Sicherheitskonzepte wurden teilweise nicht einmal erarbeitet oder auch einfach nicht eingehalten“, kritisiert Stich und bezieht sich auf eine Befragung der WU und der TU Wien, wonach 90% der Skigebiete im Dezember keine Pandemiestrategie hatte.

„Während die Liftbetreiber*innen dem ganzen Land auf der Nase herumtanzen, schaut es an den Schulen bitter aus. Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern werden mit der Situation zuhause alleine gelassen, denn Schulen sollen weiter auf Kosten der tausenden Kinder und Jugendlichen bis Februar geschlossen bleiben. Es ist höchste Zeit, dass der zuständige Minister sein Versagen eingesteht und die Verantwortung übernimmt“, so Stich abschließend.

Fotos der Aktion stehen unter folgendem Link zur freien Verfügung: https://flic.kr/s/aHsmTG2aSm

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Sozialistische Jugend Österreich
Jakob Zuser
SJ-Pressesprecher
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