Köstinger: Umfassendes Unterstützungspaket gibt Tourismus Hilfe und Perspektive

Hilfsmaßnahmen werden Überleben tausender Betriebe sichern – Hartnäckigkeit in Verhandlungen mit EU-Kommission hat sich ausgezahlt

Wien (OTS) - "Seit mittlerweile fast einem Jahr setzen wir in der Bundesregierung alle Hebel in Bewegung, um Wirtschaft und Arbeitsplätze während der Coronakrise bestmöglich zu unterstützen. Mit dem heute vorgelegten Unterstützungspaket können wir Verluste abfedern und den Betrieben eine Perspektive geben. Dazu gehört sowohl die Anhebung des Rahmens beim Fixkostenzuschuss 2 und des Verlustersatzes, als auch die Einführung des Ausfallsbonus, der ab heute beantragbar ist, wie auch Hilfe für indirekt betroffene Betriebe. Diese Maßnahmen sind gerade für den heimischen Tourismus wichtig, der zu den Hauptbetroffenen der Pandemie gehört. Es geht um das Überleben zehntausender Betriebe, besonders in der Gastronomie und Hotellerie", betont Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und bedankt sich bei Finanzminister Gernot Blümel, in dem Österreichs Betriebe einen starken Verbündeten haben.

Zwt.: Durch Erhöhung des Beihilfenrahmens ist mehr Unterstützung bei Direktzuschüssen und Verlustersatz möglich

"Wir haben hart darum gekämpft, dass die EU die Anhebung des Beihilferahmens ermöglicht. Viele mittelständische Tourismusbetriebe sind bereits an den bisherigen Deckel von maximal 800.000 Euro an Unterstützung gestoßen. Seit Herbst haben wir eine Anhebung gefordert. Es ist gut, dass die EU-Kommission eingelenkt hat und wir das nun national umsetzen können", so Köstinger. "Die Aufstockung auf 1,8 Mio. Euro bzw. die Verdreifachung der Obergrenze beim Verlustersatz auf nunmehr 10 Mio. Euro wird zehntausende Arbeitsplätze, davon viele in der Stadthotellerie, retten können."

Zwtl.: Ausfallsbonus ab sofort beantragbar

Der Ausfallsbonus ist ab sofort für den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021 beantragbar und kommt auch jenen Unternehmen zugute, die nicht direkt oder indirekt durch COVID-19-Maßnahmen betroffen sind, aber trotzdem einen hohen Umsatzausfall erlitten haben. "Das ist eine wichtige Unterstützung für die Reisebüros und für alle anderen Betroffenen, deren Geschäft von Touristen abhängt, die aber nicht unter die Hilfen der indirekt oder direkt Betroffenen fallen. Aber auch ein Restaurant, das Take-Away anbietet, wird trotzdem Verluste durch den Lockdown erleiden. Mit diesem Instrument können all diese Betriebe unterstützt werden. Wichtig ist hier die Geschwindigkeit. Der Antrag funktioniert mit wenigen Klicks, in der Regel wird das Geld innerhalb von zehn Tagen am Konto des Betriebes sein", erklärt Köstinger. Ersetzt werden bis zu 30 Prozent des Umsatzes. Eine Hälfte davon über den Ausfallsbonus, die andere Hälfte durch einen Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 2. Für dieses Hilfsinstrument ist eine Milliarde Euro vorgesehen.

Zwtl.: Hilfe für indirekt Betroffene

"Viele bedenken nicht, dass am Tourismus eine ganze Wertschöpfungskette hängt. Es geht nicht nur um das Gasthaus oder das Ferienhotel, sondern auch um unzählige Firmen und Existenzen, die Waren oder Dienstleistungen zuliefern. Von der Landwirtschaft, über Brauereien bishin zu klassischen Lebensmittel-Lieferanten. Sie können ab heute ebenfalls Unterstützung beantragen, um Verluste zu kompensieren: Wie beim Umsatzersatz wird der Umsatz für die Monate November und Dezember 2020 ersetzt", so Köstinger. Anträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden. Für diese Unterstützungsmaßnahme sind 800 Mio. Euro vorgesehen.

"In Summe ist das ein umfassendes und dringend notwendiges Unterstützungspaket für die Wirtschaft insgesamt, insbesondere aber für Gastronomie, Hotellerie, Reisebüros, Veranstalter und die von diesem Sektor abhängigen Branchen. Wir unterstützen dort, wo die Verluste evident sind und der Schaden groß ist. Danke an Finanzminister Gernot Blümel, mit dem wir seit Monaten gemeinsam kämpfen, um den Rahmen dafür auch auf europäischer Ebene zu schaffen", schließt Tourismusministerin Köstinger.

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