Restart the Danube: Kursbestimmung Donauschifffahrt 2021 mit Staatssekretär Brunner, WKÖ und viadonau

Gemeinsam an einem Strang ziehen: BMK, WKÖ und viadonau bauen auf den Infrastrukturweg Wasserstraße. Virtueller Round Table erörtert die Weichenstellungen für die Donauschifffahrt 2021.

  • viadonau hat dafür die Hausaufgaben gemacht und mit der Sicherstellung guter Rahmenbedingungen an der Donau einen durchgehenden Schifffahrtsbetrieb in Österreich ermöglicht. Gleichzeitig blieben wichtige nationale Ziele wie die Aufwertung des Liegestellenangebots ebenso im Fokus wie internationale Kooperationen zur Verbesserung der Wasserstraßeninfrastruktur über Ländergrenzen hinweg.
    Magnus Brunner, Staatssekretär BMK
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  • Angesichts der negativen Folgen der Krise für den Arbeitsmarkt, war es für uns wichtig, unsere Service-Mitarbeiter und das nautische Personal zu halten. Das Kurzarbeitsmodell und die finanziellen Ausfallshilfen waren dazu gute Instrumente. Gleichzeitig sorgten inländische Gäste dafür, den internationalen Tourismuseinbruch ein Stück weit zu kompensieren.
    Wolfram Mosser-Brandner, WKÖ
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  • Mit einer erhofften Besserung der Viruskrise muss die Donau als lohnende Tourismusdestination, sowie als alternativer Transportweg wieder vor den Vorhang geholt werden. Stichwort Klimawandel. Neben der konsequenten Umsetzung von Landstrom an öffentlichen Anlegestellen – aktuell erfolgt in Linz eine erste bauliche Umsetzung – bringen wir auch ein Flottenförderprogramm für alternative Treibstoffe auf den Weg.
    Magnus Brunner, Staatssekretär BMK
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Wien (OTS) - Wie auf beinahe allen Wirtschaftsbereichen lastet die Coronavirus-Pandemie auch auf der Donauschifffahrt schwer. Ein Minus von 86 Prozent in der Passagierschifffahrt 2020 bedeutete den fast vollständigen Wegfall einer Branche, die in den Jahren vor der Pandemie kontinuierliche Aufwärtstrends an der Donau erlebte. Zugleich offenbart die Krise umso deutlicher, was essentiell ist, um eine Wasserstraße unter außergewöhnlichen Bedingungen am Leben zu erhalten. Staatssekretär Brunner stellte fest: viadonau hat dafür die Hausaufgaben gemacht und mit der Sicherstellung guter Rahmenbedingungen an der Donau einen durchgehenden Schifffahrtsbetrieb in Österreich ermöglicht. Gleichzeitig blieben wichtige nationale Ziele wie die Aufwertung des Liegestellenangebots ebenso im Fokus wie internationale Kooperationen zur Verbesserung der Wasserstraßeninfrastruktur über Ländergrenzen hinweg.

Gute Rahmenbedingungen nicht nur für die robuste Güterschifffahrt, sondern auch für den Neustart der schwer betroffenen Tourismusschifffahrt. Der Obmann der Berufsgruppe Schifffahrt der Wirtschaftskammer Österreich, Wolfram Mosser-Brandner, sieht in seiner Zwischenbilanz neben viel Schatten auch Licht. Angesichts der negativen Folgen der Krise für den Arbeitsmarkt, war es für uns wichtig, unsere Service-Mitarbeiter und das nautische Personal zu halten. Das Kurzarbeitsmodell und die finanziellen Ausfallshilfen waren dazu gute Instrumente. Gleichzeitig sorgten inländische Gäste dafür, den internationalen Tourismuseinbruch ein Stück weit zu kompensieren. Jetzt gelte es, Attraktivität und Perspektiven, die die Donauschifffahrt bieten kann, neu zu schaffen. Dazu brauche es vor allem eine gut vorbereitete Öffnungsstrategie für Planungssicherheit.

Apropos Zukunft. Brunner ist überzeugt: Mit einer erhofften Besserung der Viruskrise muss die Donau als lohnende Tourismusdestination, sowie als alternativer Transportweg wieder vor den Vorhang geholt werden. Stichwort Klimawandel. Neben der konsequenten Umsetzung von Landstrom an öffentlichen Anlegestellen – aktuell erfolgt in Linz eine erste bauliche Umsetzung – bringen wir auch ein Flottenförderprogramm für alternative Treibstoffe auf den Weg. Gleichzeitig kümmere man sich, wie viadonau-Geschäftsführer Hans-Peter Hasenbichler bestätigt, auch weiter international um die „Problemzonen“ der Wasserstraße. Denn durchgängige, länderübergreifend stabile Fahrwasserverhältnisse sind Grundvoraussetzung für reibungslosen Schiffsverkehr.

Ob und wie die Donauschifffahrt schon in den kommenden wichtigen Sommermonaten durchstarten kann, wird laut Brunner, dem die Planungssicherheit für die Unternehmen beim Hochfahren der Donauschifffahrt ein großes Anliegen ist, jedoch vor allem vom Impffortschritt abhängen. Denn klar ist: Die Impfung wird auch für die Schifffahrt ein echter „Gamechanger“ sein.

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via donau - Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH
Christoph Caspar, MSc, Bakk. Phil.
Leiter Kommunikation & Wissensmanagement
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