ÖHV: Regierungsklausur ohne Budgets & Milestones für Tourismus undenkbar

Das Recovery-Programm der EU spart die am härtesten getroffenen Branchen aus. Österreich müsse diese Fehler ausgleichen, fordert ÖHV-General Gratzer.

Wien (OTS) - Eine zentrale Rolle bei Österreichs Comeback aus dem Corona-Koma kommt dem Tourismus zu. Entsprechend müsse die Branche bei der Comeback-Klausur der Regierung im Fokus stehen, formuliert ÖHV-Generalsekretär Dr. Markus Gratzer die klare Erwartungshaltung jener Branche, die schneller, härter und nachhaltiger von Corona getroffen wurde als jede andere: „Ziele wie Digitalisierung und Ökologisierung dürfen in der schwersten Wirtschaftskrise mit Rekord-Arbeitslosigkeit nicht die Sicht auf die dringendsten und drängendsten Probleme verstellen. Das sind neben der Gesundheit der Arbeitsmarkt und die Tourismusexporte: Solange wir da nicht an frühere Erfolge anschließen können, bekommen wir das Budget nicht aus den roten Zahlen.“

EU-Recovery-Programm kein Vorbild: gezielt am Tourismus vorbei konstruiert

Absolut kein Vorbild für Österreichs Comeback-Pläne seien die Recovery Resilience Facility-Programme der EU in der schwersten Tourismus-Krise seit Bestehen der Union. Sie sind so aufgesetzt, dass von Österreichs 3,5 Mrd. Euro wohl kein Cent in den Tourismus fließt: „Dabei bräuchte keine andere Branche in ganz Europa mehr Unterstützung bei Wiederherstellung („recovery“) und Resilienz“, pocht Gratzer darauf, dass Österreichs Regierung in ihren Maßnahmen den Fokus klar in Richtung Tourismus setzt.

Gratzer zur Regierungsklausur: Brauchen Milestones und Budgets für Tourismus!

„Eine Regierungsklausur zum Comeback aus dem Corona-Koma ohne Tourismus-Schwerpunkt ist so unvorstellbar wie Österreich ohne Tourismus. Wir brauchen klare Milestones und definierte Budgets zur Wiederbelebung des Tourismus“, hofften mit Gratzer nicht nur 1.600 ÖHV-Mitgliedsbetriebe, sondern 290.000 Personen, die vor Corona im Tourismus beschäftigt waren, und in Summe 720.000 direkt und indirekt Beschäftigte: „Wer am Comeback Österreichs arbeitet, kommt am Tourismus nicht vorbei.“

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