FW-Langthaler/Hufnagl: Bundesregierung muss Öffnungsschritte so schnell wie möglich kommunizieren

Nachtgastronomie, Eventbranche, Hochzeiten und Vereine brauchen Planungssicherheit

Wien (OTS) - „Die Bundesregierung übt sich in internen Machtkämpfen und leidtragend sind die Unternehmen, um die es eigentlich gehen sollte“, bringt der Landesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft Niederösterreich, Reinhard Langthaler, die aktuelle Situation rund um das Öffnungschaos der Bundesregierung auf den Punkt. Statt am 1. Juli wollte BK Kurz schon am 17. Juni öffnen, wurde dafür vom Gesundheitsminister Mückstein gerügt – und zwei Tage später prescht dieser nun mit weiteren Öffnungen schon am 10. Juni vor. „Dieses Chaos ist unzumutbar! Keiner kennt sich mehr aus, alle sind verunsichert, eine seriöse Planung ist so unmöglich“, kritisiert Langthaler. Zudem würde sich die Diskussion, wann was geöffnet werden könnte, angesichts der Zahlen ohnehin erübrigen. „Alles aufsperren, sofort!“, stellt Langthaler klar.

Auch wenn Kurz, Mückstein und Köstinger zur Öffnung verschiedene Theorien ein und derselben Bundesregierung via Medien kolportieren würden, so würde weiterhin konsequent auf manche vergessen, kritisiert der FW-Mandatar in der WK-NÖ/Gastronomie Andi Hufnagl. Es gäbe keinen Grund, zum Beispiel Hochzeiten erst ab Anfang Juli zu erlauben – und das auch nur vielleicht. "Während am Donaukanal die Massen herumkugeln und die Laufhäuser aufsperren dürfen, lassen Kurz und Co. tausende Brautpaare um ihre Termine zittern, nur weil die Bundesregierung Angst hat, dort könnte jemand vielleicht mit seiner Mutter tanzen. Das ist doch verrückt!", weist Hufnagl auf die vernünftigen Sicherheitskonzepte hin, die die Hochzeitsbranche längst vorgelegt hat.

Während BK Kurz sich gleichzeitig dem Druck der ÖVP-nahen Vereine beugt und `das Ehrenamt´- also finanzkräftige Feste für Sport-, Musik-, Feuerwehrverweine usw. – wieder erlauben will, gibt es für die gewerbliche Nachtgastronomie weiterhin überhaupt keine Perspektive. „Wenn ein Feuerwehrfest geht, geht auch Disco. Es wird für die Bundesregierung jetzt wirklich schwer zu erklären, warum das eine erlaubt und das andere verboten bleiben soll“, kritisiert Hufnagl die offensichtliche Willkür.

Die Freiheitliche Wirtschaft Niederösterreich fordert eine umgehende Bekanntgabe des Fahrplans für die nächsten Öffnungsschritte, die laut der aktuellen Zahlen eigentlich nur eine generelle Öffnung aller Freizeit- und Unterhaltungsbranchen beinhalten kann. „Worauf wartet ihr noch? Sperrt endlich richtig auf!“, wiederholt Langthaler abschließend.

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