WKÖ-Pulker und Kraus-Winkler begrüßen Lockerungen

Ausdehnung der Sperrstunde auf 24 Uhr, Reduktion des Mindestabstandes auf 1 Meter und größere Besuchergruppen sind wichtige Schritte in Richtung Normalität

Wien (OTS) - „Mit den heute angekündigten Lockerungen für 10. Juni bzw. Anfang Juli werden die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die heimischen Gastronomiebetriebe weiter verbessert. Gleichzeitig wird ein wichtiges Zeichen in Richtung Rückkehr zur Normalität gesetzt, die wir dann hoffentlich im Sommer erreichen werden“, kommentiert Mario Pulker, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die heute von der Regierung angekündigten Änderungen der Öffnungsverordnung.

Mit der Ausdehnung der Sperrstunde auf 24 Uhr ab 10 Juni sind nun auch wieder längere Abendrunden, damit auch Public Viewing beim Wirten gerade rechtzeitig zur Fußball-WM, möglich. Die Reduktion des Mindestabstandes auf 1 Meter und die Anhebung der Besuchergruppengrößen von Indoor 4 auf 8 Personen und Outdoor von 10 auf 16 Personen, jeweils zuzüglich Kinder, erhöht die Auslastung unserer Betriebe und ermöglicht auch wieder kleinere Feiern, wie beispielsweise Geburtstagsessen“, zeigt sich Pulker erfreut.

Besonders positiv wertet Pulker, dass ab 1. Juli wieder größere Veranstaltungen, wie insbesondere Hochzeiten, stattfinden können: „Viele unserer Mitglieder leben von solchen Festlichkeiten und sind daher auf entsprechende Lockerungen angewiesen. Im Laufe des Julis soll zudem auch die Nachtgastronomie wieder ihr Pforten öffnen können. Damit stehen die Voraussetzungen gut, dass die heimische Gastronomie bald wieder zu ihrer früheren Stärke zurückkehrt“ zeigt sich Pulker erfreut.

Kraus-Winkler: Auch Hotellerie profitiert von Lockerungen – jetzt Betriebe nachhaltig stärken

Erfreut über die heute präsentierten Pläne zeigt sich auch die Sprecherin der Hotellerie, Susanne Kraus-Winkler. „Auch die Hotellerie profitiert von den angekündigten Lockerungen, denn jede Erleichterung erhöht die Wirtschaftlichkeit dieser Betriebe,“ zeigt sich Kraus-Winkler, neben den Lockerungen im gastronomischen Bereich, vor allem über den Wegfall der 20m²-pro-Person-Regel erleichtert.

Bei allem Optimismus, sei aber auch klar, dass uns die Pandemie mit gewissen Restriktionen noch eine Zeitlang begleiten wird. „Für die Zeit danach braucht es bereits jetzt Maßnahmen, um vor allem investitionsintensive Branchen mit gleichzeitig niedrigen Eigenkapitaldecken, wie die Hotellerie, zu unterstützen und ihnen wieder auf die Beine zu helfen. Der aktuelle Vorschlag des Finanzministeriums zur fiktiven Eigenkapital-Verzinsung, also der steuerlichen Gleichstellung von Eigenkapital und Fremdkapital, geht hier in die absolut richtige Richtung. Denn unser oberstes Ziel muss es sein, die Überlebensfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe langfristig zu stärken sowie Arbeitsplätze zu sichern“, betont Kraus-Winkler abschließend. (PWK268/ES)

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