SPÖ-Silvan zu AK NÖ Verkehrsstudie: "Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln muss verbessert werden!“

Ausbau der (Schienen)Infrastruktur in Niederösterreich wäre Win-Win Situation für Klima, Betriebe und ArbeitnehmerInnen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Nationalratsabgeordneter Rudolf Silvan nimmt zu der von AK NÖ Präsident Markus Wieser vorgestellten Verkehrsstudie Stellung: „Die Studie der Arbeiterkammer zeigt deutlich, dass wir in Niederösterreich den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmitteln rasch vorantreiben müssen!“ Geht es nach Gewerkschafter Silvan, so müsse ein niederschwelliger Zugang für alle zum öffentlichen Verkehr das erklärte Ziel sein. Laut der Studie hat sich herausgestellt, dass mehr als ein Drittel der niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen keinen Zugang (15 %) oder nur einen öffentlichen Verkehr mit der niedrigsten Qualität (21 %) in ihrer Umgebung haben. Das ist für Silvan eindeutig zu wenig. ***

Auf der anderen Seite haben nur 6,6 % der NÖ ArbeitnehmerInnen Anschluss zu den höchsten beiden Kategorien des öffentlichen Verkehrs, so die Studie. Als Ziel geben die Autoren Tadej Brezina und Manuel Hammel an, den öffentlichen Verkehr landesweit um eine oder zwei Klassen zu verbessern, entweder durch die Verkürzung der Intervalle oder durch die höhere Rangigkeit des Verkehrsmittels. Dazu sind laut den Studienautoren einerseits Investitionen in die Schieneninfrastruktur notwendig, andererseits muss das Angebot bei Bussen und Zügen gesteigert werden. Für die sogenannte erste und letzte Meile zum Wohn- bzw. Arbeitsort sind ebenfalls Rufbusse, Anrufsammeltaxis und sonstige Formen notwendig.

Silvan: „Investitionen in den öffentlichen Verkehr müssen besser heute als morgen getätigt werden, um Niederösterreich nachhaltig zu stärken, aber auch um der Erreichung der Klimaziele, deren Wichtigkeit unumstritten ist, einen Schritt näher zu kommen!“ Dies würde laut dem Abgeordneten nicht nur dem Klima, sondern vor allem auch den NiederöstereicherInnen und den Betrieben in den Regionen zu Gute kommen. Zudem würden attraktive und preisgünstige Verbindungen auch den ländlichen Raum für den (Tages)Tourismus aufwerten. Ein weiterer Vorteil wäre die Stärkung der Wirtschaftsleistung, die mit den notwendigen Investitionen ebenfalls angekurbelt werden würde. (Schluss) /nd

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