FPÖ – Hauser: Schwarz-grüner Dauerlockdown hat einen Kollateralschaden im österreichischen Tourismus verursacht

Die Hausaufgaben wurden von Schwarz und Grün nicht gemacht, also „Nicht genügend!“

Wien (OTS) - „Der von der schwarz-grünen Regierung verhängte Dauerlockdown ab 2. November 2020 hat einen Kollateralschaden im österreichischen Tourismus verursacht. Das war ein maximaler Schaden für den Tourismus – einen solchen hat es zuvor noch nie gegeben“, kritisierte heute der freiheitliche Tourismussprecher NAbg. Gerald Hauser in seinem Debattenbeitrag zur Aktuellen Stunde.

„Seit dem 19. Mai wird nun nur mit angezogener Handbremse der Tourismus geöffnet. Die Regierung macht diese Öffnung aber mit keiner Vorbereitung für die kommenden Monate und auch mit einer zum Teil unsozialen Förderpolitik. Auch aus diesen Gründen muss man diese desaströse Regierungspolitik mit einem ‚Fünfer‘ benoten“, so Hauser.

„In der Schweiz hat man das von unseren Betrieben erstellte Sicherheitskonzept ab Jänner umgesetzt. In der Schweiz waren nämlich die Schilifte und die Hotellerie geöffnet und man hat damit eine 50-prozentige Wertschöpfung erzielt. In Österreich hingegen wurde ein Nächtigungsminus von 97 Prozent eingefahren. Die Konkurrenz aus dem Ausland blickte nach Österreich und wunderte sich nur, warum unser Tourismus zugesperrt wurde“, sagte Hauser.

„Im Winter habe ich immer wieder gefordert, doch die Ferienwohnungen und die Ferienhäuser aufzusperren. In diesen Bereichen wären die Gäste von anderen isoliert und hätten in diesen Wohnungen ihren Urlaub verbringen können, aber ÖVP und Grüne haben auf diese Vorschläge nicht reagiert“, betonte Hauser und weiter: „Die Regierung wollte zusperren und jetzt sagen Vertreter von ÖVP und Grünen: ‚Um Gottes Willen, wir sind so gut, wir sind so stark, wir sind der Anton aus Tirol‘ – so schaut es leider Gottes aber nicht aus.“

„Seit einem Jahr liegen unsere Initiativen zur Stärkung des Eigenkapitals im Tourismusausschuss – das ist eine Dauervertagung. Man müsste aber agieren und die Betriebe damit stärken. Wir wollten unter anderem eine Aufwertungsbilanz haben, wir wollten eine Gleichstellung zwischen Eigen- und Fremdkapitalzinsen, aber die Regierung hat nichts in diese Richtung unternommen. Und bei der Senkung der Lohnnebenkosten ist schon gar nichts weitergegangen“, betonte der FPÖ-Tourismussprecher und weiter: „Die Hausaufgaben wurden von Schwarz und Grün nicht gemacht, also ‚Nicht genügend!‘ Auch bei den Entschädigungen nach dem Epidemiegesetz wartet ein Großteil der Betriebe nun schon seit 13 Monaten auf diese Zahlungen – das ist ein Armutszeugnis.“

Zu den touristischen Vermietern mit mehr als zehn Betten merkte Hauser an, dass „die FPÖ 13 Monate kämpfen hat müssen, damit diesen überhaupt ein Entschädigungsanspruch zugesprochen wurde.“ „Hätten wir uns nicht für die privaten Vermieter eingesetzt, hätte es für diese keine Entschädigung gegeben. Wir waren der Schutzpatron für diese kleinen Privatbetriebe“, betonte Hauser.

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