Köstinger: Österreichs Tourismus kann optimistisch in die Zukunft blicken

Tourismusbericht veranschaulicht Katastrophenjahr 2020 für Betriebe und Arbeitsplätze

Wien (OTS) - "Die Stimmung in der Branche ist gut, weil die Impfzahlen steigen und die Infektionszahlen seit Wochen sinken", so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger im heutigen Tourismusausschuss im Parlament. Zum ersten Mal seit letztem Sommer würden wieder weniger als hundert neue Corona-Fälle pro Tag gemeldet. Diese positive Entwicklung sei der Beweis dafür, dass sowohl die gesetzten Maßnahmen, als auch die stufenweisen Öffnungsschritte seit 19. Mai richtig waren, so die Ministerin. Österreichs flächendeckende Teststrategie sei einzigartig in Europa, mehr als die Hälfte der Bevölkerung habe bereits ihre erste Impfung erhalten, die sorgsam geplanten Öffnungsschritte hätten keine messbar negative Auswirkung auf das Infektionsgeschehen. "Ab 1. Juli werden wir fast all unsere Freiheiten zurückgewinnen. Dann gibt es keine Sperrstunde mehr, Nachgastronomie wird wieder möglich, Veranstaltungen ohne Teilnehmerobergrenzen, die Registrierungspflicht wird ab 22. Juli aufgehoben, die Maskenpflicht eingeschränkt. Unser Tourismus – Gäste und Gastgeber – können optimistisch in die Zukunft blicken", so Köstinger.

Schwerpunkt des Ausschusses war der vorliegende Tourismusbericht 2020, der laut Köstinger verdeutlicht "wie katastrophal das Krisenjahr für Betriebe und Arbeitsplätze war". Während Österreich 2019 einen Rekordwert von 150 Mio. Nächtigungen verbucht hat, hat sich die Anzahl der Gäste 2020 halbiert. Mit knapp 98 Mio. Nächtigungen sind wir auf das Niveau von den 70er Jahren zurückgefallen. Als Folge kam es auch zu einem starken Einbruch bei der Beschäftigung. Nur noch rund 180.000 unselbständig Beschäftigte waren im Bereich Beherbergung und Gastronomie tätig – um 42.000 weniger, als im Jahr zuvor.

"Wie schnell sich die Branche tatsächlich erholen wird, ist schwer abzuschätzen. In manchen Bereichen wird es schneller gehen, in anderen wird es noch länger dauern", verweist Köstinger etwa auf die Stadthotellerie, Reise- und Veranstaltungsbranche. "In manchen Bereichen ist bereits sehr rasch ein spürbarer Mangel an qualifizierten Arbeitskräften festzustellen. Viele Betriebe suchen händeringend Personal, um den – in vielen Regionen schon gut gebuchten – Sommer bewältigen zu können. Die Verlängerung des Neustartbonus soll Betrieben und Mitarbeitern helfen, diesem Mangel entgegenzuwirken."

"In manchen Teilbereichen braucht es aber auch weiterhin die bewährten Unterstützungsmaßnahmen, deshalb haben wir sie ebenfalls verlängert", verweist Köstinger auf einen Erfolg des von ihr gestarteten Prozesses "Auf geht’s – zum Comeback des heimischen Tourismus". Der "Comeback-Plan", der gemeinsam mit der Branche erarbeitet wurde, wird am 8. Juli vorgestellt. "Damit haben wir das richtige Werkzeug in der Hand, um den heimischen Tourismus langfristig wieder auf die Überholspur zu bringen", hält die Tourismusministerin fest.

Der Tourismusbericht 2020 steht auf der Homepage des Bundesministeriums www.bmlrt.gv.at zur Verfügung.


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