Heilsames Wasser und frisches Bier für alle, die Bewegung in weiträumiger Natur lieben

Bad Zell (OTS) - Freiraum und Bewegung, Natur und Gesundheit, Kultur und Kulinarik: Das sind die wichtigsten Reisemotive in die Mühlviertler Hügelwelt. Mehr denn je faszinieren sie die Gäste und sorgen für Aufbruchsstimmung. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie wurden vielfältige Tourismusangebote sowie neue Beherbergungsprojekte von Camping bis Vier-Stern-Hotellerie gestartet. Im Tourismusverband Mühlviertler Alm Freistadt steigt die Bettenkapazität um 20 Prozent. Immer mehr Besucher und Gäste aus Nah und Fern genießen authentische Erlebnisse zu aktuellen Trends.

Naturbaden und Genussschwimmen in Flüssen und Teichen

Bewegung in der Natur, verbunden mit Abkühlung und Entspannung ermöglichen zahlreiche Naturbadeplätze an Teichen und Flüssen. In der Mühlviertler Hügelwelt umspülen kristallklare Bäche und Flüsse riesige runde Granitformen. Die Flüsse Gusen, Aist und Naarn mit ihren vielen Begleitern durchziehen die Region wie pulsierende Adern. Bäume und Büsche spenden angenehmen Schatten, und die gewachsene Landschaft bildet den Rahmen für ein erfrischendes Erlebnis. Gut erreichbare Bademöglichkeiten gibt es zum Beispiel an der Feldaist und Waldaist bei Pregarten und Tragwein oder im Thurytal bei Freistadt. Besonders Mutige erfrischen sich in kleineren, auch im Hochsommer kühlen Bächen.

Freizeit- und Badeteiche laden in Rechberg, St. Georgen am Walde, Tragwein, Bad Zell, Leopoldschlag, Grünbach, Rainbach, Sandl und Windhaag bei Freistadt zum Schwimmen und Entspannen. Einzigartig ist der Rubener Teich als dunkel gefärbter Moorbadesee inmitten des Tannermoors bei Liebenau. Freibäder locken Groß und Klein in Freistadt, Lasberg, St. Oswald, Kefermarkt, Neumarkt, Pregarten, Gallneukirchen, Königswiesen, Unterweißenbach, Schönau und Weitersfelden.

Quellen und Bründl mit medizinisch relevanter Heilwirkung

Zahlreiche Quellen und Heilbründl in der Mühlviertler Hügelwelt sind von Legenden umrankt und in wissenschaftlichen Studien erforscht. Laut einer neuen, von der EU unterstützten Untersuchung „ist für die Heilbründl im Untersuchungsgebiet davon auszugehen, dass die Kombination aus radonhältigem Wasser und neurologischen … Effekten im menschlichen Körper eine medizinisch relevante Heilwirkung entfaltet.“

In Bad Zell hat das radonhältige Heilwasser den erfolgreichen Gesundheits- und Kurbetrieb begründet. Zum Verweilen lädt am Ortsrand die Hedwigskapelle mit dem Hedwigsbründl ein, dessen Wasser frei entnommen werden darf. Mit einem Radonwert von 363 Bequerel pro Liter entspricht das Bründlwasser 98 Prozent des gesetzlichen Wertes für eine Radonkur. Weitere heilsame Quellplätze gibt es in Gutau, Hirschbach, Leopoldschlag, Königswiesen, Pabneukirchen, Rechberg, Sandl, Tragwein und Weitersfelden.

Als populärste Heilquelle gilt Maria Bründl in der Gemeinde St. Oswald bei Freistadt. Um 1650 verletzte sich ein Holzknecht namens Loisch beim Holzfällen schwer. Er verwendete das Wasser der nahen Quelle zur Behandlung seiner Wunde am Schenkel. Sein rascher Heilerfolg war verblüffend und zog bald auch andere Heilungssuchende zu dieser Quelle, über der 1696 eine prächtige barocke Kapelle errichtet wurde. 1761 kam ein Badehaus dazu, das fast zwei Jahrhunderte in Betrieb war. Heute kann das heilsame Quellwasser bei einer eigenen Entnahmestelle neben dem großen Parkplatz gratis in mitgebrachte Behälter abgefüllt werden. Maria Bründl ist auch ein Hauptschauplatz des im vorigen Sommer erschienenen Kriminalromans „Mühlviertler Grab“.

Zu den heilsamen Quellplätzen in der Mühlviertler Hügelwelt gehören schließlich noch der Johannesbrunnen in Pierbach, das Leonhardibründl in St. Leonhard und das Augenbründl in Kaltenberg. Sie bilden Stationen am Johannesweg und stärken dessen Pilger. Der spirituelle Rundwanderweg ist 84 Kilometer lang und vermittelt in 12 Stationen Weisheiten und Impulse zur körperlichen und geistigen Gesundheit.

Wald und Wege als Wiege der Gesundheit

Bewusstes Eintauchen in die heilsame Atmosphäre des Mühlviertler Waldes wird „Waldluftbaden“ genannt. Es bedeutet Ruhe und Klarheit spüren, Abwehrkräfte stärken, Kreislauf und Nerven entlasten. Der Mediziner Dr. Martin Spinka hat Europas erste wissenschaftliche Studie zum Thema durchgeführt. „Waldluftbaden wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Waldluft ist der reinste Cocktail aus bioaktiven Substanzen. Sie schützen unsere Gesundheit.“ Die Waldluftbaden-Gesundheitstour ist ein 170 Kilometer langer Rundweg durch die Region von der Maltsch im Norden bis zur Aist im Süden. Dazu kommen dutzende örtliche Waldluftbadewege und zahlreiche Angebote mit ausgebildeten Begleitern.

Für gesunde Bewegung mit Weitblick sorgen einige neue Wanderwege. Neu geschaffen wurde der 3-Gipfel-Weg in St. Leonhard mit beeindruckenden Granitfelsen und überwältigender Aussicht. Eine Renaissance erlebt der Nordwaldkammweg, für den ein neuer Wanderführer aufgelegt wurde. Der Burgen- und Schlösserweg verbindet auf 215 Kilometern markierter Wanderwege insgesamt 19 Burgen und Schlösser. Der „Stoakraftweg“ führt auf 45 Kilometern durchs Wanderparadies des Naturparks Mühlviertel. Neu beschildert verläuft der Pferdeeisenbahnwanderweg von Linz bis Leopoldschlag an der Grenze zu Tschechien. Zu sehen sind gut erhaltene Brückenbauwerke und Bahnwärterhäuschen und ein mächtiges Stationsgebäude der ersten, noch von Pferden gezogenen Eisenbahn unseres Landes.

Auf dem Rücken der Pferde können Reiter heutzutage die Naturlandschaft ganz individuell erkunden. Das Pferdereich Mühlviertler Alm bietet zahlreiche Pferderasten und Reiterherbergen sowie acht Erlebnis- und Relax-Plätze. Sie laden zur Pause, aber auch zu abwechslungsreichen Aktivitäten wie dem Überwinden einer Hängebrücke ein. Auf einer eigenen Reitroute bietet der 110 km lange Johannesritt die Möglichkeit, Zeit unter freiem Himmel, Zeit auf dem Rücken eines Pferdes, Zeit mit Freunden zu verbringen und dabei innerlich zur Ruhe zu kommen.

Hügel statt Berge – und ein frisches Bier zum feinen Essen!

Für ambitionierte Hobbysportler und Radprofis ist die abwechslungsreich geformte Landschaft ideal, um Training und Herausforderung mit Natur und Genuss zu verbinden. Unter dem Motto „Meine Rennrad-Hügelwelt“ gibt es die Auswahl zwischen 11 Touren auf 900 Kilometern und 17.000 Höhenmetern. Mountainbiker lieben das Abenteuer „Tour de Alm“, eine Mehrtagestour auf 5.410 Höhenmetern und 188 Kilometern, sowie zahlreiche weitere markierte Mountainbikestrecken.

Wie Wasser und Wandern gehören auch Bier und Radfahren zum Mühlviertel. Die Bierradtouren rund um die Biermetropole Freistadt bieten drei Schwerpunkte: Kulinarik, Kultur und Natur. Jede dieser drei Touren ist als Rundweg individuell befahrbar, gemütlich mit dem E-Bike oder sportlich mit dem Fahrrad. Die Streckenlängen variieren zwischen 80 und 220 Kilometern und 1490 und 3220 Höhenmetern. Die Natur-Radtour im Norden verbindet das Naturschutzgebiet am Grenzfluss Maltsch mit dem Naturschutzgebiet Tanner Moor. Im südlichen Teil der Region führt die ambitionierte Kulinarik-Radtour zu den Beer Buddies in Tragwein, zur Whiskydestillerie Peter Affenzeller in Alberndorf und zur Edelbrennerei Dambachler in Gutau oder auch zum Mostmuseum Trosselsdorf in Neumarkt, zur Fleischmanufaktur Riepl in Gallneukirchen uvm.

Die Kultur-Radtour startet in der mittelalterlichen Brauerlebnisstadt Freistadt, die ihr 800-Jahr-Jubiläum feiert und eine fast zwei Kilometer lange Stadtmauer, Türme und Schloss, Kirche, Stadtplatz und Bürgerhäuser bis heute erhalten hat. Auf dem neuen Freistädter Brauhaus-Trail werden die 20 ehemaligen Brauhäuser der Altstadt vorgestellt – Geschichten und eine Bierpause inklusive. Vor 250 Jahren gründeten Freistädter Bürger ihre einzigartige Braucommune, die heute mit vielfach prämierten Bieren und einem ausgezeichneten Braugasthof zum Verweilen und Genießen einlädt. Unvergleichlich wird das Kaltgetränk dank weichem Urquellwasser und regionalem Hopfen – das Mühlviertel ist schließlich das größte Hopfenanbaugebiet Österreichs.

Gaumenfreunde entdecken in der Region über 40 Bio-Betriebe und weitere Schaubetriebe von Erzeugern und Handwerkern. Beim Kochen, Essen und Trinken setzen Mühlviertler auf das Echte, das Ehrliche. Das ist so gut und vielfältig, dass es keine Zusätze oder Showelemente braucht, und es lässt sich in etwa 300 Wirtshäusern, Restaurants, Hotels, Cafes und Bauernhöfen der Genuss-Hügelwelt entdecken.

Der Tourismusverband Mühlviertler Alm Freistadt ist keine Massendestination. Vergleichsweise wenige Gastgeber nehmen sich gerne – und nicht erst seit Corona – ganz bewusst Zeit für ihre Gäste. Auf einer Fläche von über 100.000 Hektar in 32 Gemeinden in drei Bezirken verteilen sich etwa 200 Beherberger. Die Auswahl reicht von Campingplätzen, Ferienwohnungen und Chalets, Urlaubs-Bauernhöfen und Privatvermietern bis zu Gasthöfen und Hotels.

Rückfragen & Kontakt:

Tourismusverband Mühlviertler Alm Freistadt – Geschäftsführer Stefan Wunderle MAS

Mobiltel.: 0664 8572951 | Mail: wunderle@muehlviertel.at

TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT | MAF0002