Hörl & Gerber zu COVID-Fahrplan: Stufenplan erster positiver Schritt Richtung Winter!

Intensivierung der Impfkampagne muss übergeordnetes Ziel bleiben – Ende des Inzidenzwahnsinns und Lockdown-Absage sind klare Ansagen

Innsbruck (OTS) - Mit Blick auf die heutige Vorstellung des künftigen Stufenplans zur Bekämpfung der Pandemie betont Tirols Wirtschaftsbundobmann NR Franz Hörl die Notwendigkeit rascher und vor allem klarer weiterer Ansagen seitens der Bundesregierung: „Mit dem Ende des Indzidenzwahnsinns und der klaren Absage an weiteren Lockdowns setzt die Bundesregierung die ersten wichtigen Eckpfeiler für die kommenden Monate und vor allem für die für Tirol so wichtige kommende Wintersaison. Ein erstes positives Signal dem aber rasch weitere Schritte folgen müssen. Von den gesonderten Verhandlungen für den Tourismus, die auch den Stellenwert dieser Branche in der Bundesregierung unterstreicht, erwarte ich mir praktikable Antworten. Wir werden uns jedenfalls mit umfassenden Konzepten einbringen!“

„Viele Unternehmen, die sich bereits in den Vorbereitungen auf den kommenden Winter befinden, benötigen jetzt einen klaren Rahmen, der sich zeitgerecht umsetzen lässt und keine unnötigen Kosten in einer ohnedies wirtschaftlich angespannten Zeit verursacht“, so LAbg. Mario Gerber, Spartenobmann der Tourismus und Freizeitwirtschaft in Tirol. Ein Vorteil dabei sei, so Gerber, auch die aktuelle Rolle von Landeshauptmann Günther Platter als Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz. „Als Tiroler mit Leib und Seele und Kenner des Tourismus kann Landeshauptmann Platter in dieser entscheidenden Phase an mitentscheidender Stelle an einem runden Maßnahmenpaket mitwirken. Kaum ein anderer kennt die Bedürfnisse des Tiroler Tourismus so gut wie er“, betont Gerber.

Seilbahnen sind sicher

Dringend gefordert ist aus Sicht von Hörl auch eine Klarstellung betreffend 3-G-Regel für Seilbahnen. Hier verweist der Wirtschaftsbundobmann auf die funktionierenden Konzepte der vergangenen Saison, die in ihrer Wirkung auch von der AGES bestätigt wurden. „Ein Nachteil waren mit Sicherheit die Kapazitätsbeschränkungen, die uns auch im internationalen Vergleich kein Plus an Sicherheit brachten, sondern im Gegenteil zur vermehrten Bildung von Warteschlangen an den Zutrittsbereichen geführt haben. Auch mit Blick auf die Gleichstellung von Seilbahnen als öffentliches Verkehrsmittel dürfen keine weiteren Benachteiligungen für die Branche erfolgen. Zumal der Transport im Vergleich zur Fahrt mit Bus, Straßen- oder U-Bahn zum Großteil in offenen Betriebsmitteln, bei deutlich kürzerer Verweildauer und selbst in Kabinenbahnen bei durchgängiger Belüftungsmöglichkeit stattfindet“, so Hörl.

Auf die Details kommt es an

Für Mario Gerber muss in einigen Bereichen unbedingt noch nachgeschärft werden. „Beim Kontaktpersonenmanagement ist die Wirtschaft unverändert den Bezirkshauptmannschaften ausgeliefert, die nach wie vor sehr unterschiedlich agieren. Besonders die Quarantäneregelungen für Geimpfte müssen überdacht werden. Es darf nicht sein, dass Geimpfte trotz Test und Maske abgesondert werden“, wird der Tourismusobmann deutlich und betont ein weiteres Problem: „Auch die Rückreise von positiv getesteten Gästen muss zumindest mit unseren Hauptquellenmärkten klar geregelt werden."

„Hätten wir eine höhere Impfquote erreicht, könnten wir uns jetzt vieles an Unsicherheit ersparen. Daher muss das Bemühen um impfwillige Personen unbedingt weiter hochgehalten werden“, betonen die beiden Wirtschaftsvertreter abschließend.

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