Salzburger Adventsingen: Veranstalter feuert impfkritische und schwangere Maria

Sopranistin Simone Vierlinger: „Dieses Publikum wird mir fehlen“

Salzburg (OTS) - Maria ist guter Hoffnung, aber ohne Job im Advent. Mit Simone Vierlinger verliert das Salzburger Adventsingen eine feste Größe. Nicht freiwillig tritt die Sopranistin dabei von der Bühne des Großen Festspielhauses ab: „Das Salzburger Heimatwerk will Maria 2021 nur geimpft“, enthüllt Vierlinger. „Da kann ich nicht mitspielen: Mein Mann und ich erwarten unser viertes Kind. Für Schwangere ist die Corona-Vakzine nicht einmal zugelassen, es handelt sich nach wie vor um einen Off-Label-Use.“

Seit 2008 dabei

Eine langjährige Teilnahme geht jäh zu Ende, seit 2008 hat Vierlinger beim Adventsingen mitgewirkt: zuerst ein Jahr als Engel, welcher die Frohe Botschaft verkündete; dann elf Jahre in der Hauptrolle als Maria. „Meine Impf-Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen: Die Botschaft von Weihnachten wiegt dieses Jahr mehr denn je, überall sehnen sich die Menschen nach Geborgenheit; dieses Publikum wird mir fehlen. Gleichzeitig bin ich verantwortlich für das Kind im Bauch, die Impfstoffe bieten keine gesicherten Langzeitdaten.“

PCR-Test reicht dem Veranstalter nicht

Das Werk von 2021 hätte eigentlich schon 2020 stattfinden sollen, wegen der Pandemie ist es verschoben worden. „Seit über einem Jahr rechne ich mit diesem Engagement“, so Vierlinger. „Selbstverständlich habe ich dem Veranstalter jetzt auch angeboten, regelmäßig einen PCR-Test zu machen. Der Corona-Stufenplan der Bundesregierung würde das ermöglichen – die Sitzplätze beim Adventsingen sind zugewiesen.“ Das Salzburger Heimatwerk beharre allerdings auf der Impfung, die Künstlerin ist bereits von der Veranstaltungswebsite verschwunden.

Rückfragen & Kontakt:

Simone-Sophie Peßenteiner-Vierlinger
+43 664 4125622
art@simonevierlinger.com

TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT | NEF0003