BELVEDERE & KLIMT-FOUNDATION: AUSSTELLUNG IN ROM Klimt. La Secessione e l’Italia

Judith oder Amalie Zuckerkandl aus dem Belvedere und Die Braut aus der Klimt-Foundation wandern vom 26. Oktober 2021 bis 27. März 2022 in die italienische Hauptstadt.

  • Es ist eine Sensation, dass eine so hochkarätige Auswahl an Klimt-Werken in dieser gemeinsamen Ausstellung in Rom zu sehen sein wird. Nach der Klimt-Ausstellung in Tokio und Toyota im Jahr 2019 ist dies ein weiterer Beitrag zu weltweiter Vermittlung österreichischer Kunst, die das Belvedere zu seinen Aufgaben zählt.
    Stella Rollig, Generaldirektorin des Belvedere
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  • Für diese internationale Ausstellungskooperation haben wir gerne eine besondere Auswahl aus unserer Klimt-Sammlung zusammengestellt. Klimts Doppelporträt Freundinnen I (Die Schwestern) war zuletzt vor 111 Jahren auf der Biennale in Venedig zu Gast, sein letztes Werk Die Braut zeigen wir nun nach über 80 Jahren erstmals wieder außerhalb Österreichs.
    Peter Weinhäupl, Direktor der Klimt-Foundation
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  • Wir gehen in der Ausstellung der Frage nach, wie Klimt sich zwischen der Wiener Secession und dem italienischen Ausstellungsbetrieb bewegte. In einigen Fällen werden Klimts Bilder in der Schau auch Werken italienischer Künstler wie Felice Casorati und Galileo Chini gegenübergestellt, die teils viel mehr auf Klimts dekorativen Stil reagierten als die Wiener Maler_innen seiner Zeit. Fast scheint es, als hätten die Künstler Italiens Klimt besser verstanden als seine Wiener Kollegen.
    Franz Smola, Kurator des Belvedere
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  • Italien war für Klimt seit den 1890er Jahren sein bevorzugtes Reiseziel außerhalb der Monarchie. Inspirierende Kunsteindrücke, sei es die italienische Renaissance oder die Mosaikkunst in Venedig und Ravenna, finden Einzug in sein Werk. Bei Ausstellungen in Rom und Venedig wurde er von Publikum und Presse euphorisch gefeiert. 1913 setzt Klimt dem Gardasee dreimal ein `Denkmal in Bildern´, kurz bevor der Erste Weltkrieg den kulturellen Austausch zwischen Österreich und Italien für viele Jahre empfindlich einengte.
    Sandra Tretter, Kuratorin der Klimt-Foundation
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Wien (OTS) - Eine Ausstellung im Museo di Roma rückt erstmals die Beziehungen Gustav Klimts zu Italien in den Fokus, wohin ihn zahlreiche Reisen führten und wo er an wegweisenden Ausstellungen teilnahm. Belvedere-Kurator Franz Smola konzipierte die Schau, die von einem Kurator_innentrio ausgestaltet wird. Das Belvedere steuert elf hochkarätige Leihgaben bei, darunter die weltbekannte Judith. Eine weitere Sensation in der Ausstellung: das gestohlene, im Jahr 2019 wiedergefundene Mädchenbildnis aus der Galleria Ricci Oddi in Piacenza!

Stella Rollig, Generaldirektorin Belvedere: „Es ist eine Sensation, dass eine so hochkarätige Auswahl an Klimt-Werken in dieser gemeinsamen Ausstellung in Rom zu sehen sein wird. Nach der Klimt-Ausstellung in Tokio und Toyota im Jahr 2019 ist dies ein weiterer Beitrag zu weltweiter Vermittlung österreichischer Kunst, die das Belvedere zu seinen Aufgaben zählt.

Peter Weinhäupl, Direktor Klimt-Foundation: Für diese internationale Ausstellungskooperation haben wir gerne eine besondere Auswahl aus unserer Klimt-Sammlung zusammengestellt. Klimts Doppelporträt Freundinnen I (Die Schwestern) war zuletzt vor 111 Jahren auf der Biennale in Venedig zu Gast, sein letztes Werk Die Braut zeigen wir nun nach über 80 Jahren erstmals wieder außerhalb Österreichs.

Rom feiert heuer den 150. Jahrestag der Erhebung zur Hauptstadt des Königreichs Italien. Aus diesem Anlass präsentiert das Museo di Roma die Schau zu Gustav Klimt, zur Wiener Secession und zu Klimts Beziehung zu Italien. Das Belvedere steuert neben Judith etwa auch das Bildnis Amalie Zuckerkandl bei, ergänzt um weitere rund fünfzig Gemälde und Skulpturen von Künstler_innen der Wiener Secession aus dem Bestand des Museums. Die gemeinnützige Klimt-Foundation zeigt Exponate aus der Stiftungskollektion, neben Die Braut und Freundinnen I (Die Schwestern) auch das Bildnis Mädchen im Grünen, sowie Zeichnungen und Autografen, Ausstellungsplakate und Fotografien.

Eine Sensation ist die Präsentation des Mädchenbildnisses von Klimt, das 1997 aus der Galleria Ricci Oddi in Piacenza entwendet worden war: Erstmals seit der spektakulären Wiederauffindung 2019 wird das Gemälde öffentlich zu sehen sein.

Belvedere-Kurator Franz Smola: Wir gehen in der Ausstellung der Frage nach, wie Klimt sich zwischen der Wiener Secession und dem italienischen Ausstellungsbetrieb bewegte. In einigen Fällen werden Klimts Bilder in der Schau auch Werken italienischer Künstler wie Felice Casorati und Galileo Chini gegenübergestellt, die teils viel mehr auf Klimts dekorativen Stil reagierten als die Wiener Maler_innen seiner Zeit. Fast scheint es, als hätten die Künstler Italiens Klimt besser verstanden als seine Wiener Kollegen.

Klimt-Foundation Kuratorin Sandra Tretter: Italien war für Klimt seit den 1890er Jahren sein bevorzugtes Reiseziel außerhalb der Monarchie. Inspirierende Kunsteindrücke, sei es die italienische Renaissance oder die Mosaikkunst in Venedig und Ravenna, finden Einzug in sein Werk. Bei Ausstellungen in Rom und Venedig wurde er von Publikum und Presse euphorisch gefeiert. 1913 setzt Klimt dem Gardasee dreimal ein `Denkmal in Bildern´, kurz bevor der Erste Weltkrieg den kulturellen Austausch zwischen Österreich und Italien für viele Jahre empfindlich einengte.

Die Ausstellung wurde von Roma Capitale – Sovrintendenza Capitolina ai Beni Culturali initiiert und von Arthemisia gemeinsam mit Zètema Progetto Cultura und dem Belvedere sowie der Klimt Foundation realisiert.

Kuratorisches Team

Franz Smola, Belvedere, Wien (Konzept)

Maria Vittoria Marini Clarelli, Sovrintendente ai Beni Culturali di Roma

Sandra Tretter, Klimt-Foundation, Wien

Organisation

Arthemisia

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