Gerber: Fokus gilt ab sofort der Unterstützung jener Betriebe, denen man erneut den Boden unter den Füßen weggezogen hat!

Regierung hat zwischenzeitlich nicht mal mehr den Anstand, Maßnahmen selbst zu verkünden

Innsbruck (OTS) - Der Tiroler Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Tyrol Tourism Board (TTB) Mario Gerber zeigt sich angesichts der heute angekündigten Verschärfungen entsetzt: „Mit den verschärften Einreisebestimmungen wurde heute quasi ein Lockdown für die westlichen Tourismusbetriebe verkündet. Die Sperrstunde ab 22 Uhr für die heimische Gastronomie ist zudem fern jeglicher Realität. Wenn jetzt nicht ein umfangreiches Hilfsmaßnahmenpakt folgt, werden den erneuten Stillstand viele Betriebe – direkt sowie indirekt betroffene – nicht überleben!“

Die Bundesregierung hat gemeinsam mit den Bundesländern auf Vorschlag der ExpertInnen heute verschärfte Maßnahmen beschlossen. Großbritannien, Norwegen, Dänemark und Niederlande werden als Virusvariantengebiete eingestuft. Für Veranstaltungen wurden die Personengrenzen reduziert. Die Sperrstunde wird bundesweit ab 27. Dezember auf 22 Uhr begrenzt – auch zu Silvester. „Der Zick-Zack-Kurs verärgert das ganze Land. Nach den Öffnungen am 12. Dezember war die Hoffnung groß. Jetzt ist die Stimmung am Boden und der Kurs muss schnellstmöglich neu ausgerichtet werden. Die Verschärfungen entziehen manchen Betrieben völlig die Geschäftsgrundlage. Daher kann es jetzt nur ein rasches und umfangreiches Hilfsprogramm geben, dass die Unternehmen samt ihren Arbeitskräften über diese erneute Phase des Stillstands rettet“, so Gerber, der gleichzeitig klarstellt: „Die aktuellen Hilfen sind für diese Situation nicht ausreichend und viel zu bürokratisch. Das Geld muss schnellstmöglich fließen!“

Über die heutige Präsentation der Maßnahmen schüttelt Gerber nur mehr den Kopf: „Die Bundesregierung hat zwischenzeitlich nicht mal mehr den Anstand, die Maßnahmen selbst zu verkünden. Spannend wird die Umsetzung der Sperrstunde. Wer glaubt, zu Silvester um 22 Uhr ein ganzes Land einsperren zu können, unterstreicht nur eines mehr als deutlich: Die Entscheidungsträger haben jeglichen Bezug zur Bevölkerung verloren! Und auch unsere – noch verbleibenden – Gäste werden sich wundern, weil wir vor wenigen Tagen noch das Gegenteil kommuniziert haben.“ Für Gerber ist aber klar: „Unser ganzer Fokus gilt ab sofort der Unterstützung all jener Betriebe, denen man nun erneut den Boden unter den Füßen weggezogen hat!“

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