Verkürzung des Grünen Passes führt zu weiteren Stornierungen von ausländischen Gästen

WKÖ-Kraus-Winkler: Gäste dürfen ab morgen zwar einreisen, dann aber nicht einchecken

Wien (OTS) - Die neue Corona-Maßnahmenverordnung verkürzt ab 1. Februar in Österreich die Gültigkeit des Grünen Passes, d.h. dass geimpfte Personen nicht wie in vielen europäischen Ländern und wie bisher in Österreich 270 Tage, sondern nur mehr 180 Tage den 2G-Status erfüllen. Bei Einreise ist allerdings das Impfzertifikat, wie vom Europäischen Rat erst letzte Woche wieder in einer Empfehlung festgelegt, nach wie vor 270 Tage lang gültig. Damit dürfen ausländische, „nicht geboosterte“ Gäste zwar einreisen, allerdings nicht im Hotel einchecken, Skilifte, Restaurants oder Thermen besuchen. „Wir haben seit Bekanntgabe der Verkürzung des Grünen Passes in Österreich gewarnt, auf die schwerwiegenden Folgen hingewiesen und eine Anpassung gefordert – leider ohne Erfolg“, sagt Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

„Ab 19.2. wird ein Urlaub zwar auch mit 3G möglich sein, aber bis dahin klafft nun ab morgen eine unverständliche Regelungs-Lücke - und das in der Hauptferienzeit.“, kommentiert Kraus-Winkler.

Denn es sind gerade Gäste aus den für Österreich wichtigen Hauptherkunftsmärkten betroffen, da ihnen oft noch die Booster-Impfung fehle, so Kraus-Winkler: „Das ist mehr als problematisch, wenn man bedenkt, dass in der ‚Vor- Corona- Zeit‘ mehr als drei Viertel der insgesamt 73. Mio. Winter- Nächtigungen von Gästen aus dem Ausland stammten, rund 37% davon von unserem wichtigsten Herkunftsmarkt Deutschland, wo viele Bundesländer im Februar ihre ‚Winterferien‘ haben.“ Auch für die - mit rund 6,3 Mio. Nächtigungen - an zweiter Stelle im Ranking der wichtigsten Winter- Herkunftsmärkte liegenden niederländischen Gäste - stehen von 19.2.-27.2. die ‚Krokusferien‘ an, die traditionell gerne in Österreich gebucht wurden. Ähnlich verhält es sich mit den sogenannten „Half-Term“ Ferien von 14.2 bis 18.2 im dritt-wichtigsten Herkunftsmarkt, dem Vereinigten Königreich.

„Nur eine Verschiebung der Verkürzung des Grünen Passes kann hier eine umfassende Lösung bringen und unserer Branche viele Stornierungen, Sorgen und weitere Verluste ersparen“, appelliert Kraus-Winkler.(PWK049/ES)

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