Neue Verbindung Brünn-Flughafen Wien lässt Zugverkehr abheben

Wien (OTS/RK) - Seit Dezember 2014 halten Fernzüge der ÖBB am Flughafen Wien. Heute, Dienstag, rollte auch erstmals ein Sonder-Zug aus dem tschechischen Brünn am Flughafen-Bahngleis in Schwechat ein. Empfangen wurde der Zug samt Delegation aus der mährischen Metropole von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig.

„Es freut mich, dass dieser Zug direkt aus Brünn zum Flughafen Wien gekommen ist. Zunächst einmal als „Einmalerlebnis“. Aber wir alle hier hoffen, dass es doch bald eine regelmäßige Verbindung geben wird“, sagte Bürgermeister Ludwig.

Klimaziele mit neuen Zugverbindungen erreichen

Die neue Zugverbindung soll den Zugverkehr zwischen Wien und Tschechien abheben lassen, auch im Sinne des Klimaschutzes: Schnell und direkt mit der Bahn zu einem Flughafen um von dort weiter entfernte Destinationen zu erreichen, unterstütze das Ziel der Europäischen Union, den Flugverkehr in Europa – vor allem auf der Kurzstrecke – im Interesse der Erreichung der Klimaziele drastisch zu reduzieren, erinnerte Ludwig.

Ausbau zwischen Deutschland, Tschechien und Österreich auf Schiene

Österreich, Tschechien und Deutschland hätten im Mai letzten Jahres ein Memorandum zum Bahnausbau zwischen Wien, Prag und Berlin unterzeichnet, sagte Ludwig. „Künftig ist eine Fahrtzeit von Wien nach Berlin – via Brünn - von vier Stunden geplant. Da passt eine geplante Verbindung von Brünn zum Flughafen sehr gut hinein“, sagte Ludwig.

Die Anfahrt mit dem Auto von Brünn zum Flughafen Wien dauert derzeit zwischen einer und einer Dreiviertelstunde bis zwei Stunden, die Fahrzeit mit dem Zug wird deutlich darunterliegen.

Die neue Zugverbindung soll nicht nur einen positiven Effekt auf das Klima haben, sondern auch auf die Zahlen der Passagier*innen am Flughafen Schwechat. Die Flugbranche leidet besonders unter Corona; die Passagierzahlen am Wiener Airport in Schwechat lagen im Jänner trotz einem deutlichen Plus im Vergleich zum Vorjahr noch 55 Prozent unter dem Vorkrisen-Wert von Jänner 2019. Stadt Wien und Land Niederösterreich sind am Flughafen finanziell beteiligt. Vor der Corona-Krise waren Fluggastzahlen auch Hand in Hand mit steigenden Nächtigungszahlen und steigendem Umsatz vor allem mit der Gruppe der Tagungs-Besucher*innen durchgestartet.

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