ÖHV-Appell an AK: Mitarbeit statt Branchen-Bashing

An der Verbesserung der Rahmenbedingungen mitzuwirken würde der AK besser stehen als Ausländerdebatten, so ÖHV-Präsident Veit.

Wien (OTS) - Gewohnt einseitig und eindimensional fällt die Reaktion der Arbeiterkammer auf die aktuellen Herausforderungen auf dem Tourismusarbeitsmarkt und realistische Lösungen dafür wie die Erhöhung des Saisonnier-Kontingents aus, bedauert Walter Veit, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung. Die AK habe auf Herausforderungen wie die demografische Entwicklung und die Reduktion der Arbeitszeiten keine andere Antwort als Klischees aus dem vergangenen Jahrhundert. AK-Forderungen nach massiven Lohn- und Gehaltssteigerungen seien genau so wenig durchdacht wie der AMS-Vorschlag zur Streichung des Arbeitslosenentgelts für zwei Wochen oder die Überwälzung der Kosten dafür auf die Arbeitgeber, so Veit: „Jedem, der so etwas fordert, muss eines klar sein: Das würde die Kosten zusätzlich zur grassierenden Inflation weiter anheizen. Wer will, dass Urlaub in Österreich deutlich teurer wird, soll das klar sagen.“

Veit: Arbeiten weiter an Verbesserung der Rahmenbedingungen

Dass die AK die gesamte Branche anschwärzt, sei man gewohnt. Trotzdem sei es jedes Mal aufs Neue eine ärgerliche Enttäuschung: „Wäre die Situation wie von der AK beschrieben, hätten wir die Beschäftigtenzahlen von vor der Krise nie übertreffen können. Aber wir wollen und werden noch einen Zahn zulegen“, begrüßt Veit, dass Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler die Initiative ergreift und gemeinsam mit der Branche in den kommenden Monaten ein ambitioniertes Programm für bessere Arbeitsbedingungen aus- und abarbeitet. Dass die AK sich statt konstruktiver Mitarbeit bei der Verbesserung der Rahmenbedingungen darauf beschränkt, den Prozess von außen mit Falschmeldungen und Unterstellungen zu torpedieren, helfe niemandem, bedauert Veit ebenso wie die Tatsache, dass immer wieder die Beschäftigung von Saisonniers für das Branchen-Bashing herhalten muss: „Man treibt damit jedes Mal einen Keil in die Gruppe der Arbeitnehmer:innen auf Kosten der Beschäftigten aus dem Ausland. Das muss aufhören.“

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