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Lawinenunglück mit guter Ausrüstung überlebt

Gräfelfing/München (TP/OTS) - Statistisch gesehen, nehmen die Überlebenschancen von vollständig Lawinenverschütteten bereits nach 15 Minuten rapide ab - der Grund, warum etwa 50 Prozent davon nicht lebend geborgen werden können. Der Profi-Snowboarder Rudi Kröll blieb dank seines ABS-Airbags an der Oberfläche und hat ein Lawinenunglück überlebt.

"Wir waren für Filmaufnahmen mit einem Skiführer im Backcountry unterwegs, als wir eine tolle Location entdeckten. Die Schneesituation wurde für gut befunden und ich fuhr in den Hang ein -und im selben Moment ist er schon weggebrochen." Rudi Kröll realisiert schnell, der Lawine nicht entkommen zu können und löst seinen ABS-Airbag aus. " Mein Snowboard wurde vom Schnee heruntergedrückt und ich dachte, jetzt werde ich von der Lawine überrollt. Aber schon im nächsten Moment spürte ich den Auftrieb durch den Lawinenairbag, kam wieder an die Oberfläche und schließlich über den Schneemassen zum liegen." Rudi Kröll hatte Glück. Er kam mit einem Schock davon. "Ich bin Profisportler und weiß über alpine Gefahren abseits der gesicherten Pisten bestens Bescheid. Aber auch all die Erfahrung und das Wissen können nicht immer vor einem Lawinenabgang schützen. Neben dem LVS, der Sonde und der Schaufel, hab ich meinen ABS-Lawinenairbag immer mit dabei, um im äußersten Notfall die besten Überlebenschancen zu haben."

Lebensretter ABS

Von 226 vom Schweizer Lawineninstitut dokumentierten und bekannten Lawinenunfällen mit dem ABS-Airbag überlebten 223 Personen. "Vorrangiges Ziel muss immer sein, einen Lawinenabgang zu vermeiden. Aber jeder erfahrene Skibergsteiger weiß, dass immer ein nicht kalkulierbares Restrisiko bleibt. Der ABS-Lawinenairbag erhöht die Überlebenschancen bei einem Lawinenunfall signifikant, weil er entweder die Verschüttung verhindert oder die Verschüttungstiefe entscheidend verringert," bestätigt auch Michael Larcher, Bergführer und Bergsportchef im Österreichischen Alpenverein.

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