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Glashausfabrik für Bad Blumau: Warnung vor "spanischen Verhältnissen" in der Steiermark

Dahlke: "Wer einmal in Spanien durch so eine Anlage gefahren ist, hat genug gesehen"

Bad Blumau (TP/OTS) - Die Front gegen die vom Obst- und Gemüsekonzern Frutura im Kurort Bad Blumau geplante Glashausfabrik zur industriellen Herstellung von 5.000 Tonnen Tomaten, Paprika und Gurken im Jahr wird immer breiter.

Erst jüngst hatte sich die Landwirtschaftskammer dagegen ausgesprochen, schon zuvor haben etwa der Tourismusverband, die Hotellerievereinigung, das steirische Vulkanland, steirische Thermenbetreiber, die Bürgerinitiative Pro Bad Blumau und etwa Politiker quer durch die Parteien gegen das Vorhaben Stellung bezogen. Nun warnte der in der Steiermark lebende Bestsellerautor und Lebensmittelexperte Rüdiger Dahlke vor "spanischen Verhältnissen in der Steiermark".

"Wer einmal in Spanien durch eine derartige Anlage gefahren ist, hat genug gesehen", sagte Dahlke im Rahmen eines Vortrags in Bad Blumau. Er sei erstaunt, dass derartige Planungen halb unter der Hand in Österreich überhaupt möglich seien. Dahlke: "Ich hoffe, dass die Menschen hier das Projekt abwenden. Derartiges brauchen wir hier nicht."

Die Bürgerinitiative Pro Bad Blumau kündigte indessen Protestmaßnahmen vor Spargeschäften an, sollte Frutura das Vorhaben weiter vorantreiben. Spar finanziert das Projekt mit Abnahmegarantien, Frutura erzielt den Großteil des Umsatzes mit der Handelskette und ist somit von ihr wirtschaftlich abhängig. "Es geht uns darum, Spar-Chef Drexel als einen der reichsten Männer Österreichs zu mehr Verantwortungsbewusstsein für sein Heimatland zu motivieren", so der Fahrplan bei Pro Bad Blumau.

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